Koffein-Tabletten & Kapseln

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Koffein-Tabletten

Einen regelmäßigen Koffein-Kick wünschen sich viele Menschen. Kaffee und Tee sind in den letzten Jahren zu Kultgetränken avanciert. Eine hervorragende Alternative dazu sind Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln. Sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit, überzeugen durch schnelle, nachhaltige Wirksamkeit und lassen sich exakt dosieren. Ihr konzentriertes Koffein fördert Leistungsfähigkeit und Konzentrationsvermögen. Sportler verwenden sie zur körperlichen Leistungssteigerung. Um gesundheitliche Beeinträchtigungen und Gefahren zu vermeiden, dürfen jedoch keine zu hohen Dosierungen erfolgen. Bei der Auswahl sollten Verwender auf Qualitätsprodukte mit möglichst wenigen Zusatzstoffen achten.

Koffein-Tabletten

Kurze Geschichte des Koffeins

Koffein ist ein Alkaloid aus der Stoffgruppe der Purinalkaloide (Xanthine). In der Natur kommt Koffein in über 60 Pflanzenarten vor, zu denen neben Gyokuro Tee, Kaffee, und Mate Tee beispielsweise auch Kakao, Guarana und Kolanüsse zählen. In den Pflanzen wirkt es als natürliches Insektizid, das vor allem ihre Keimlinge vor dem Befall mit verschiedenen Insekten schützt. Seine anregende Wirkung wussten Menschen in außereuropäischen Kulturen schon früh zu schätzen. Kaffee wurde in Äthiopien schon vor über 1.000 Jahren kultiviert. Über die arabische Welt und die heutige Türkei gelangte er im 17. Jahrhundert auch nach Europa und erfreute sich dort schnell wachsender Beliebtheit. Heute ist Kaffee eines der wichtigsten Handelsgüter – von seinem Anbau, seiner Verarbeitung und vom Kaffeehandel leben weltweit über 120 Millionen Menschen.

Dem deutschen Chemiker und Apotheker Friedlieb Ferdinand Runge (1794 – 1867) gelang es im Jahr 1819 erstmals, reines Koffein aus Kaffeebohnen zu isolieren. Den Anstoß dafür gab Goethe, der sich dafür interessiert, welcher Wirkstoff dem Kaffee seine speziellen Eigenschaften verlieh. Bereits im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde Koffein auch als Arzneimittel zur Stimulation und zur Entwässerung verwendet. Seine stimulierende Wirkung spielt heute vor allem in Genussmitteln – neben Kaffee und Tee beispielsweise auch in Energydrinks – eine Rolle. Aus dem gleichen Grund wird es oft in Form von Koffein-Tabletten oder Koffein-Kapseln verwendet. Jedoch macht sich auch die moderne Medizin die Wirkungseigenschaften des Koffeins zunutze, da es die Wirkung konventioneller Schmerzmittel unterstützt.

Wie werden Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln hergestellt?

Reines Koffein ist ein weißes, geruchloses Pulver, das eine kristalline Struktur besitzt. Natürliches Koffein kann mittels Extraktion aus Kaffeebohnen oder Teeblättern gewonnen werden. Bei der Produktion von koffeinfreiem Kaffee fällt es in großen Mengen an. Daneben ist es auch möglich, synthetisches Koffein herzustellen. Hierfür wird Harnstoff durch einen chemischen Prozess zunächst in Methylamin und Ameisensäure und danach in Theophyllin umgewandelt, das ähnliche Eigenschaften wie Theophyllin besitzt. Im letzten Schritt wird Methylchlorid hinzugefügt. Synthetisches Koffein ist chemisch gesehen methyliertes Theophyllin. Für die Produktion hochwertiger Produkte kommt heute jedoch fast immer natürliches Koffein zum Einsatz.

Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln können Kaffee, Tee oder Energydrinks ersetzen. Sie enthalten konzentriertes Koffein. Einzeldosierungen enthalten standardmäßig 200 Milligramm des Wirkstoffs, jedoch befinden sich auch einige Produkte mit geringeren oder höheren Dosierungen auf dem Markt.

Koffein-Tabletten

Koffein-Tabletten werden gepresst. Hieraus ergibt sich allerdings gegenüber Koffein-Kapseln ein Nachteil: Reines Koffein lässt sich nicht ohne Zusatzstoffe pressen. Für die Herstellung der Tabletten sind daher Trennmittel und Füllstoffe erforderlich, die keinen Einfluss auf die Wirkung der Tabletten haben. Gängige Zusatzstoffe sind die folgenden Substanzen:

  • Magnesiumstearat als Fließ- und Trennmittel
  • Hochdisperses Siliciumdioxid als Trennmittel und Rieselhilfe, um Klumpenbildung zu vermeiden
  • Lactose-1-Wasser als Hilfs- und Trägerstoff
  • Maisstärke als Bindemittel und zur Förderung einer schnellen Wirkstoffaufnahme durch den Körper
  • Talkum als Schichtsilikat, das als Katalysator für die Auflösung der Tablette und damit ebenfalls einer schnellen Wirkstoffaufnahme dient.

Bei der Auswahl der Tabletten sollten Verwender unbedingt auch auf die darin enthaltenen Zusatzstoffe achten. Besonders umstritten ist Magnesiumstearat. Kritiker argumentieren, dass dieser Stoff potenziell gesundheitsschädlich sind oder die Bioverfügbarkeit des Koffeins reduzieren, was allerdings nicht wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Laktose-1-Wasser wird von Menschen mit einer Laktoseintoleranz nur schlecht vertragen.

Viele Hersteller verzichten heute jedoch auf umstrittene Substanzen. Ihre Produkte enthalten kein Magnesiumstearat und sind frei von künstlichen Aromen, Farbstoffen, Gelatine als einem tierischen Produkt oder genetisch veränderten Substanzen. Unabhängige Laboruntersuchungen stellen sicher, dass die Tabletten keine unerwünschten Beimengungen enthalten und ihre Wirkung optimal entfalten. Verwender von Koffein-Tabletten sollten sich für ein entsprechend deklariertes Produkt entscheiden.

Koffein-Kapseln

Koffein-Kapseln sind eine Alternative zu Koffein-Tabletten, die mit deutlich weniger Zusatzstoffen auskommt. Für ihre Herstellung wird reines Koffein in Steckkapseln abgefüllt. Die Kapselhüllen bestehen aus Cellulose, Gelatine oder Carageen. Bei Carageen handelt es sich um eine Form von Kohlenhydraten, die aus Rotalgenzellen gewonnen werden. Die meisten Koffein-Kapseln sind durch den Verzicht auf Gelatine heute zu 100 Prozent vegan. Hochwertige Kapseln bestehen ausschließlich aus Koffein und dem Material der Kapselhülle. Auch die Produktion von Koffein-Kapseln wird fortlaufend durch Laboruntersuchungen überwacht, um sicherzustellen, dass die Produkte die vorgegebenen Reinheits- und Qualitätsstandards lückenlos erfüllen.

Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln sollten von einem Hersteller stammen, der in Deutschland oder der EU einen zertifizierten Produktionsstandort betreibt. Hierdurch wird sichergestellt, dass diese Produkte den lebensmittelrechtlichen Vorschriften für Nahrungsergänzungsmittel entsprechen. [https://www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/food-supplements]

Wie wirkt Koffein im Organismus?

Anders als viele andere Wirkstoffe ist Koffein in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke, die das Gehirn vor schädlichen Substanzen schützt, zu überwinden. Es wirkt vor allem im zentralen Nervensystem und entfaltet schon bald nach der Aufnahme seine Wirkung. Der Grund dafür liegt in der Ähnlichkeit des chemischen Aufbaus von Koffein und dem körpereigenen Botenstoff Adenosin. Adenosin signalisiert dem Körper Müdigkeit. Je aktiver die Nervenzellen sind, desto mehr wird davon produziert. Der Neurotransmitter lagert sich an bestimmten Rezeptoren der Nervenzellen ab, so dass deren Austausch reduziert wird. Hierdurch entsteht das Müdigkeitsgefühl, dessen Funktion darin besteht, die Nervenzellen, das Gehirn und den gesamten Organismus vor Überlastungen zu schützen. Sobald Koffein aufgenommen wird, dockt es an den gleichen Rezeptoren an, so dass das Adenosin seine Wirkung nicht mehr entfalten kann. Hierdurch wird die Müdigkeit reduziert oder völlig ausgeschaltet. Durch die Blockade der Adenosin-Rezeptoren wird außerdem die Ausschüttung von Dopamin intensiviert. Das sogenannte Glückshormon fördert die Aktivität, indem es die Weiterleitung von Nervenreizen unterstützt. Gleichzeitig verstärkt sich die Produktion der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Die Folge besteht in einer Verengung der Blutgefäße im Gehirn und im gesamten Körper, die eine Kettenreaktion auslöst: Blutdruck und Herzaktivität steigen, so dass die Organe besser durchblutet werden. Hierdurch werden Aufmerksamkeit, Konzentration und auch die körperliche Performance verbessert. US-amerikanische Studien legen nahe, dass durch Koffein auch das Langzeitgedächtnis verbessert wird.

Tabletten und Kapseln mit dem Wirkstoff Koffein haben prinzipiell die gleiche Wirkung. Sie wirken leistungssteigernd, antriebs- und konzentrationsfördernd und lindern Müdigkeit. Ebenso sind sie in der Lage, die physische Performance zu verbessern.

Welche Nebenwirkungen hat Koffein?

Allerdings kann Koffein auch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Sie treten vor allem dann auf, wenn der Wirkstoff in zu hohen Konzentrationen eingenommen wird. Zu berücksichtigen ist hier jedoch auch, dass Koffein auf jeden Menschen anders wirkt. Wer nicht daran gewöhnt ist, wird möglicherweise schon beim Konsum von geringen Mengen Koffein unangenehme Begleiterscheinungen verspüren.

Zu den unerwünschten Nebenwirkungen von zu hoch dosiertem Koffein gehören beispielsweise:

  • Nervosität und Reizbarbarkeit
  • Innere Unruhe
  • Zittern
  • Angstzustände
  • Einschlafprobleme und Schlaflosigkeit
  • Schweißausbrüche
  • Herz-Kreislauf-Symptome
  • Übelkeit, Erbrechen und andere Magen-Darm-Symptome

Als kritischer Wert für eine angemessene Dosierung wird eine Tagesmenge von maximal 400 Milligramm Koffein betrachtet. Jenseits dieser Grenze steigt die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Nebenwirkungen sukzessive an.

Folgen einer Überdosierung von Koffein

Bei einer Überdosierung von Koffein können unerwünschte Nebenwirkungen die angestrebten Effekte des Wirkstoffs bei weitem überwiegen. Sehr hohe Dosen können lebensgefährlich sein. Eine Überdosis Koffein ist ab einem Gramm Koffein gegeben. Dosen ab zehn Gramm können tödlich sein. Diverse Studien gehen allerdings von deutlich geringeren kritischen Dosen aus. Bei der Aufnahme von einem Gramm Koffein machen sich demnach bereits Vergiftungserscheinungen bemerkbar, bei zwei Gramm ist eine Krankenhausaufnahme nötig. Dosen zwischen drei und fünf Gramm Koffein können bereits tödlich wirken. Link zu einer US Studie bezüglich der toxischen Wirkung von Koffein.

Eine Koffeinvergiftung zieht insbesondere kardiovaskuläre Symptome nach sich, zu denen ein kritischer Anstieg des Blutdrucks, Herzrhythmusstörungen bis hin zum lebensbedrohlichen Kammerflimmern, Herzinfarkte und Herzstillstand gehören. Weitere, häufig kritische Symptome einer Koffeinvergiftung betreffen den Magen-Darm-Trakt, das zentrale Nervensystem und verschiedene Stoffwechselprozesse. Ebenso kann es zu Atembeschwerden oder – bei einer sehr hohen Überdosis – zu einem Atemstillstand kommen. Siehe hierzu folgende Studie.

Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Substanzen?

Ebenso wie bei vielen anderen Wirkstoffen kann es auch bei Koffein zu erwünschten oder unerwünschten Wechselwirkungen mit anderen Substanzen kommen.

Positive Effekte der Kombination von Koffein mit anderen Medikamenten betreffen vor allem die folgenden beiden Anwendungsbereiche:

  • Wenn zusammen mit Schmerzmitteln wie Paracetamol oder Acetylsalicylsäure („Aspirin“) 50 Milligramm Koffein gegeben werden, kann dies die Wirkung dieser Medikamente verstärken, so dass eine geringere Menge an Schmerzmittel eingenommen werden muss.
  • Die gleichzeitige Einnahme von Koffein und dem atmungsanregenden Wirkstoff Doxapram kann bei Frühgeborenen die Tätigkeit von Herz und Gehirn verstärken, wofür allerdings eine lückenlose medizinische Überwachung nötig ist.

Dagegen schwächt Coffein die Wirkung von bestimmten Schlaf- und Beruhigungsmitteln, Asthmamedikamenten sowie von Schilddrüsenhormonen ab. Bei Aufputschmitteln wie beispielsweise Ephedrin erhöht sich durch die gemeinsame Einnahme die Gefahr, eine Abhängigkeit zu entwickeln.

Beim gleichzeitigen Konsum von Koffein und Alkohol ist Vorsicht geboten: Studien weisen darauf hin, dass ein Rausch unter Koffeineinfluss nicht oder nur noch in abgeschwächter Form wahrgenommen wird. Hierdurch wird eine Illusion von Leistungsfähigkeit erzeugt, die leicht zu Fehlverhalten und erhöhter Risikobereitschaft führen kann. In einer US-amerikanischen Studie wird die Kombination von Koffein und Alkohol deshalb als der „perfekte Sturm“ bezeichnet.

Koffein und Cannabis weisen gegenläufige Wirkungsmechanismen aus. Das in psychoaktivem Cannabis enthaltene Tetrahydrocannabinol (THC) dockt im Gehirn an bestimmten Rezeptoren an, die jedoch nicht mit den Adenosin-Rezeptoren identisch sind. Damit erzeugt es Gefühle von Euphorie, Hemmungsverlust und Entspannung. Koffein bewirkt dagegen Stimulation, so dass Müdigkeit und Entspannung während seiner Wirkungsdauer keine Rolle spielen. Eine Überstimulation im Sinne einer Potenzierung dieser Effekte ist damit nicht verbunden. Anders als THC ist Cannabidiol (CBD) ein legaler Wirkstoff, der ebenfalls aus Cannabis gewonnen wird, jedoch keine psychoaktive Wirkung zeitigt. CBD kann angewendet werden, wenn nach der Aufnahme größerer Mengen Koffein unerwünschte Nebenwirkungen wie Übelkeit, Rastlosigkeit oder Verdauungsprobleme aufgetreten sind.

Kann die längerfristige Einnahme von Koffein gesundheitsschädlich sein?

Koffein ist eine Droge, die bei längerfristiger Einnahme auch gesundheitsschädlich wirken kann. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass täglich mehr als 200 Milligramm Koffein aufgenommen werden. In diesem Fall steigt die Anzahl der Adenosin-Rezeptoren im Gehirn, woraus sich ein Gewöhnungseffekt ergibt. Es werden immer größere Mengen Koffein benötigt, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Möglicherweise benötigt der Körper Koffein, um überhaupt wach zu werden. Wer dem Gewöhnungseffekt mit noch mehr Koffein begegnet, muss aufgrund einer zu hohen Dosis mit unerwünschten Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit, Unruhe oder Herz-Kreislauf-Symptomen rechnen. Wenn die aufgenommene Koffeinmenge reduziert oder auf den Wirkstoff vollständig verzichtet wird, kann es zu Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit oder depressiven Verstimmungen kommen.

Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln – Anwendung und Dosierung

Die Standarddosierung an Koffein in Tabletten oder Kapseln liegt bei 200 Milligramm. Diese Menge entspricht etwa dem Koffeingehalt von etwas mehr als zwei Tassen Kaffee. Menschen, die bisher kaum Koffein in Form von Kaffee, Tee oder anderen Produkten verwendet haben, sollten sich anfangs besser für eine geringere Dosierung entscheiden, um auszuprobieren, wie sie auf das konzentrierte Koffein in Tabletten oder Kapseln reagieren. Koffein-Tabletten lassen sich in zwei gleiche Dosen von jeweils 100 Milligramm Koffein teilen. Bei Koffein-Kapseln kommt dafür ein Präparat mit geringerem Koffeingehalt in Frage.

Anwendung

Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. Viele Verwender präferieren Kapseln, da diese im Vergleich zu Koffein-Tabletten kleiner sind und sich daher leichter schlucken lassen. Exakte Anwendungshinweise finden sich in den Packungsbeilagen zu den Produkten. Beispielsweise wird bei einigen Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln empfohlen, vor der Einnahme etwas zu essen. Das Zeitintervall, das zwischen zwei Einnahmen mindestens eingehalten werden sollte, hängt vom Koffeingehalt der Präparate ab.

Wirkungseintritt und Wirkungsdauer

Nach der Einnahme von Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln gelangt das Koffein ins Blut und verteilt sich so im gesamten Körper, wirkt jedoch vor allem auf das zentrale Nervensystem. Die Wirkung setzt nach 30 bis 45 Minuten ein und hält danach für drei bis vier Stunden an. Danach lässt sie innerhalb eines kurzen Zeitraums nach. Wie schnell und wie lange Koffein im Körper wirkt, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise haben Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln der verschiedenen Hersteller graduell unterschiedliche Wirkungseigenschaften. Zudem wirkt Koffein auf jeden Menschen anders, da der Stoffwechsel darauf in individueller Weise reagiert.

Bei der Wirkung von Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln spielt auch eine Rolle, ob der Verwender an Koffein gewöhnt ist oder nicht. Menschen, die bisher wenig oder kein Koffein konsumiert haben, reagieren schneller und stärker auf den Wirkstoff. Damit können auch unerwünschte Effekte wie beispielsweise eine temporäre Blutdrucksteigerung verbunden sein, die für etwa eine halbe Stunde anhält. Bei Personen, die bereits an den regelmäßigen Konsum größerer Mengen Koffein gewöhnt sind, tritt die Wirkung von Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln möglicherweise später ein und ist im Ganzen schwächer. Bei einem sehr starken Gewöhnungseffekt an Koffein kann

Für die Wirkung von Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln ist auch die Dosierung von Bedeutung. Niedrige Konzentrationen entfalten vor allem einen psychischen Effekt. Das Koffein wirkt dann antriebssteigernd und stimuliert Aufmerksamkeit und Konzentrationsvermögen. Höhere Dosen wirken sich dagegen auch auf Atmung und Kreislauf aus. Hiermit kann – beispielsweise bei Sportlern – ein erwünschter Push-Effekt verbunden sein. Jedoch können diese Auswirkungen des Koffeins von empfindlichen Personen auch als unangenehm empfunden werden. Durch die Steigerung von Puls und Herzfrequenz fühlen sie sich unruhig und nervös.

Dosierung

Die maximale Tagesdosis von Koffein sollte die Menge von 400 Milligramm nicht überschreiten. Sie entspricht zwei Koffein-Tabletten oder Koffein-Kapseln mit der Standardmenge von 200 Milligramm des Wirkstoffs. Die Einzeldosis Koffein sollte bei maximal 200 Milligramm liegen.

Orientierung für die Maximaldosierung von Koffein kann auch das Körpergewicht geben. Als Richtwert gilt, dass nicht mehr als 5,7 Milligramm Koffein pro Kilogramm Körpergewicht eingenommen werden sollte. Hier muss auch der Koffeingehalt anderer Lebensmittel berücksichtig werden, da auch Cola, schwarzer und grüner Tee, Energydrinks und zum Teil Schokolade Koffein enthalten. Wer höhere Dosen Koffein in Form von Koffein-Tabletten oder Koffein-Kapseln einnimmt, sollte auf den Konsum anderer koffeinhaltiger Produkte verzichten oder ihn so weit wie möglich reduzieren. Nach der Einnahme von 400 Milligramm Koffein – also von zwei Koffein-Tabletten oder Koffein-Kapseln – sollten sie absolut tabu sein.

Wer sollte Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln besser nicht verwenden?

Eine absolute Kontraindikation gegen die Verwendung von Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln ist eine Überempfindlichkeit gegen Koffein. Zwar ist eine echte Koffeinallergie selten, jedoch kann eine Überempfindlichkeit zu unangenehmen Begleiterscheinungen wie verstärktem Schwitzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Magen-Darm-Symptomen führen, die bei stärkerer Ausprägung auch gefährlich werden können.

Weitere mögliche Gegenanzeigen gegen Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln sind:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Lebererkrankungen/Leberzirrhose
  • Eine Überfunktion der Schilddrüse
  • Angstzustände.

Patienten, die unter diesen Erkrankungen leiden, sollten die Einnahme von Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln vorab mit ihrem Arzt besprechen.

Koffeinkonsum von Kindern und Jugendlichen

Für Kinder und Jugendliche liegen keine Wirkungsstudien zu Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln und folglich auch keine Dosierungsempfehlungen vor. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), empfiehlt, dass Kinder und Jugendliche pro Tag nicht mehr als drei Milligramm Koffein pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Bei einem Jugendlichen mit einem Körpergewicht von 50 Kilogramm liegt der Grenzwert somit bei 150 Milligramm Koffein pro Tag. Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln mit der Standarddosierung von 200 Milligramm überschreiten dieses Limit deutlich. Infos hierzu auf der Seite der Bundesregierung.

Kinder sollten grundsätzlich keine Koffein-Tabletten oder Koffein-Kapseln zu sich nehmen. Aufgrund ihres geringeren Körpergewichts hat Koffein bei ihnen eine deutlich stärkere Wirkung. Die Aufnahme des Wirkstoffs in größeren Mengen kann bei ihnen sehr schnell zu Konzentrationsschwierigkeiten, zu Nervosität, Gereiztheit oder Angstzuständen sowie zu körperlichen Symptomen führen.

Laut einer Schweizer Studie sollten auch Jugendliche nicht regelmäßig Koffein konsumieren. In der Pubertät verläuft die Gehirnentwicklung besonders intensiv. Von wesentlicher Bedeutung hierfür ist eine ungestörte Tiefschlafphase. Der Konsum von konzentriertem Koffein kann sich hier negativ auswirken, da er sie Schlafqualität vermindert. Auch niedrig dosierte Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln sollten von Jugendlichen nicht regelmäßig eingenommen werden.

Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln in Schwangerschaft und Stillzeit

Der Konsum von Koffein in Schwangerschaft und Stillzeit ist ein widersprüchlich diskutiertes Thema. Das Bundesinstitut für Risikoforschung empfiehlt Schwangeren und Stillenden, in dieser Lebensphase vollständig auf konzentriertes Koffein zu verzichten, wie es in Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln, aber auch in Energydrinks enthalten ist. Gegen einen mäßigen Konsum von Kaffee oder Tee ist dagegen nichts einzuwenden. Die meisten Experten sind sich jedoch darüber einig, dass die aufgenommene Höchstmenge an Koffein in Schwangerschaft und Stillzeit 200 Milligramm pro Tag nicht überschreiten sollte. Der Grund liegt darin, dass das von der Mutter aufgenommene Koffein über die Nabelschnur oder die Muttermilch auch in den Körper des Kindes gelangt. Durch größere Mengen Koffein wird der kindliche Organismus stark belastet. Bis zum vollständigen Abbau des Koffeins kann es zwei bis drei Tage dauern.

Eine Metastudie zeigt, dass in 32 von insgesamt 37 Beobachtungsstudien negative Effekte von Koffein auf das ungeborene Kind nachgewiesen wurden. Eine hohe Koffeinzufuhr in der Schwangerschaft kann zu einem verlangsamten Wachstum des Fötus und einem geringeren Geburtsgewicht führen. Ab einer Menge von 300 Milligramm pro Tag steigt das Risiko für eine Fehlgeburt in signifikanter Weise an. Im Hinblick auf einen hohen Konsum von Koffein in der Stillzeit weisen einige Studien aus, dass betroffene Kinder häufiger unter Koliken sowie unter Ekzemen (atopischer Dermatitis) litten. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe stillten Mütter mit hohem Koffeinkonsum ihre Kinder zum Teil über einen kürzeren Zeitraum.

Falls Frauen in der Schwangerschaft und in der Stillzeit auf Koffein-Tabletten oder Koffein-Kapseln nicht verzichten möchten, sollten sie daher sehr exakt auf eine möglichst niedrige Dosierung achten.

Für wen sind Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln besonders gut geeignet?

Für die Verwendung von Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln sprechen jedoch einige Gründe. Vorteile der Einnahme bestehen beispielsweise darin, dass mit diesen Produkten eine exakte Dosierung des Wirkstoffs möglich ist. Menschen, die Kaffee oder Tee nicht mögen, aber nicht auf die stimulierende Wirkung von Koffein verzichten möchten, finden in Koffein-Tabletten oder Kapseln eine hervorragende Alternative. Zudem werden die in Kaffee enthaltende Chlorogensäure und andere Kaffeesäuren, die für sein Aroma sorgen, von vielen Menschen schlecht vertragen. In Koffein-Kapseln und Koffein-Tabletten sind diese Substanzen nicht enthalten. Anders als Kaffee wirken diese Produkte nicht harntreibend, was ebenfalls von Vorteil sein kann.

Koffein-Tabletten oder Koffein-Kapseln werden oft von Sportlern verwendet, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Vor allem Kraftsportler greifen oft darauf zurück, da Koffein im Ruf steht, die Sauerstoffversorgung der Muskeln zu verbessern. Dieser Effekt ist vor allem für die sogenannte aerobe (unter der Einwirkung von Sauerstoff vor sich gehende) Energiebereitstellung von Bedeutung, die bei einer Muskelbeanspruchung von mehr als acht Minuten einsetzt und auf der Verstoffwechselung von Glukose beruht. Wenn die Muskeln für mindestens 120 Minuten mit geringer Intensität beansprucht werden, beginnt der Körper, Fettreserven abzubauen, wofür besonders viel Sauerstoff benötigt wird. Auch hierbei kann Koffein unterstützend wirken.

Bei leichten Kopfschmerzen und Migräne kann Koffein auch als alternatives Schmerzmittel verwendet werden. Die Beschwerden entstehen durch erweiterte Blutgefäße sin der Hirnhaut. Begünstigt werden sie durch verschiedene Neurotransmitter, die beispielsweise unter Stress, bei Veränderung des Schlaf- und Wach-Rhythmus, aber auch nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel verstärkt gebildet werden. Da Koffein gefäßverengend wirkt, kann es solche Kopfschmerzen lindern, so dass keine klassischen Schmerzmedikamente verwendet werden müssen. Aufgrund der hohen Konzentration des Wirkstoffs und der Möglichkeit einer exakten Dosierung eignen sich Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln hierfür deutlich besser als Kaffee oder Tee mit ihren deutlich geringeren Koffeinkonzentrationen.

Da Koffein den Stoffwechsel beschleunigt, können Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln auch den Gewichtsverlust durch eine Diät unterstützen. Allerdings hat Koffein hier nur eine ergänzende Funktion. Eine dauerhafte Ernährungsumstellung und ein Bewegungsprogramm kann es nicht ersetzen.

Auch in ihrem normalen Alltag können Menschen jedoch von Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln profitieren. Durch die Wirkung des Koffeins können sie sich besser konzentrieren, motivieren und auf ihre Arbeit fokussieren. Auch Antriebslosigkeit und Müdigkeit können damit kurzfristig überwunden werden. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn Koffein-Tabletten oder Koffein-Kapseln dazu dienen sollen, Müdigkeit beim Autofahren zu überwinden: Ihre Wirkung endet oft abrupt, so dass dann ein erhöhtes Unfallrisiko durch den rapiden Abfall der Konzentration oder den sogenannten Sekundenschlaf gegeben ist.

Wo können Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln gekauft werden?

Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln gelten nicht als Arzneimittel, sondern als Nahrungsergänzungsmittel. Sie unterliegen den lebensmittelrechtlichen Vorschriften und sind weder verschreibungs- noch apothekenpflichtig. In den meisten Supermärkten und Drogeriemärkten sind sie allerdings nicht verfügbar. Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln werden vor allem in stationären Apotheken, Online-Apotheken, auf Portalen für den Online-Handel und in den Online-Shops der Hersteller angeboten.

Kaufkriterien

Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln werden inzwischen von zahlreichen Herstellern angeboten. Anhand der folgenden Kaufkriterien fällt die individuelle Auswahl leichter. Die gleichen Kriterien werden oft auch für Tests herangezogen, um die verschiedenen Produkte miteinander zu vergleichen und eine Bewertung vorzunehmen.

Dosierung

Die meisten handelsüblichen Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln enthalten 200 Milligramm Koffein. Niedriger dosierte Produkte kommen vor allem den Bedürfnissen von Menschen entgegen, die bisher wenig Koffein konsumieren und das erste Mal Koffein in Tabletten- oder Kapselform verwenden.

Darreichungsform

Im Hinblick auf die Darreichungsform ist zwischen Tabletten und Kapseln zu unterscheiden. Koffein-Tabletten enthalten aufgrund ihres Herstellungsprozesses einen höheren Anteil an Zusatzstoffen. Kapseln lassen sich im Vergleich zu den meist größeren Tabletten etwas leichter schlucken. Verwender, die an einem veganen Produkt interessiert sind, müssen darauf achten, dass die Kapselhülle nicht aus tierischer Gelatine produziert wird. Auf dem Markt gibt es außerdem Koffein Lutschpastillen, die jedoch keine Koffein-Tabletten sind, da das Koffein nicht über den Magen-Darm-Trakt, sondern über die Mundschleimhaut aufgenommen wird.

Zusatzstoffe

Optimal ist, wenn Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln nur sehr wenige Zusatzstoffe enthalten. Bei Kapseln besteht keine Notwendigkeit, dem Wirkstoff weitere Substanzen zuzusetzen – der einzige Zusatzstoff sollte hier das Material der Kapselhülle sein. Generell sind viele Verwender an zu 100 Prozent veganen Produkten interessiert, was in Produktbeschreibungen und Beipackzetteln auch entsprechend ausgewiesen wird.

Qualität

Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln sollten eine hohe Qualität besitzen. Sie kann durch Qualitätssiegel und unabhängige Zertifikate nachgewiesen werden. Ein Qualitätsausweis ist auch die Produktion in Deutschland oder innerhalb der EU. Produkte unklarer oder zweifelhafter Herkunft sollten nicht verwendet werden.

Wirksamkeit

Im Hinblick auf die Wirksamkeit von Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln muss berücksichtigt werden, dass sie sich zwischen den einzelnen Herstellern unterscheidet, aber auch die individuelle Stoffwechseldisposition der Verwender darauf Einfluss hat. Ebenso nehmen Gewöhnungseffekte Einfluss auf die Wirkung. Produktvergleiche und unabhängige Produkttests geben auch Aufschluss über die Wirkung der einzelnen Produkte.

Häufig gestellte Fragen zu Koffein Tabletten

Wieviel kosten Koffein-Tabletten?

Der Preis von handelsüblichen Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln liegt zwischen vier und 30 Euro. In diese Preise fließen unterschiedliche Faktoren ein, zu denen die Qualität, die Herkunft der Ausgangsstoffe, aber auch die Menge und somit die Packungsgröße zählen. Für einen validen Preisvergleich ist auch das Preis-Mengenverhältnis wichtig. Bei größeren Packungen können Verbraucher oft mit einem Preisvorteil für die Einzeldosis rechnen.

Wie sollten Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln gelagert werden?

Koffein-Tabletten und Koffein-Tabletten sollten ebenso wie Arzneimittel an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort gelagert werden. Hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung können ihre Qualität und damit ihre Wirksamkeit vermindern. Im Sommer kann es sinnvoll sein, sie im Kühlschrank aufzubewahren. Qualitätshersteller von Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln geben auf den Packungen ein Mindesthaltbarkeitsdatum an – bis zu diesem Zeitpunkt wird die volle Wirksamkeit des Präparats garantiert. Oft können die Produkte jedoch auch noch lange nach diesem Datum unbedenklich verwendet werden, ohne dass sich ihre Wirkung abschwächt. Voraussetzungen dafür sind allerdings eine sachgemäße Lagerung und eine ungeöffnete Packung. Sobald die Packung angebrochen ist, sollten die Tabletten oder Kapseln zügig verbraucht und nicht mehr für längere Zeit gelagert werden.

Gibt es gute Alternativen zu Koffein-Tabletten?

Gute Alternativen zu Koffein-Tabletten oder Koffein-Kapseln sind natürliche Lebensmittel wie Kaffee, grüner oder schwarzer Tee, Mate-Tee oder Guarana. Ihr Koffeingehalt ist allerdings deutlich geringer.

  • Eine Tasse Kaffee (200 Milliliter) enthält rund 83 Milligramm Koffein, in einer 100-Milliliter-Tasse Espresso sind rund 130 Milligramm Koffein enthalten. Diese Mengen können jedoch sortenabhängig differieren.
  • Eine 200-Milliliter-Tasse grüner oder schwarzer Tee enthält rund 40 Gramm Koffein. Der Koffeingehalt hängt von der Herkunft ab. Im Vergleich zu Kaffee wird dieses Koffein vom Körper langsamer aufgenommen und verfügt über eine sanftere Wirkungsweise.
  • Der Koffeingehalt einer 200-Milliliter-Tasse Mate-Tee beträgt rund 80 Milligramm. Mate ist besonders magenschonend und enthält mit Theobromin und Theophyllin weitere belebende Substanzen.
  • Guarana gibt es als Tee, Pulver und in Kapselform. Es ist häufig in Energydrinks und in geringen Mengen auch in verschiedenen Süßigkeiten enthalten. Getrocknete Guarana-Früchte enthalten fünfmal mehr Koffein als Kaffeebohnen. Die Wirkung von Guarana setzt im Vergleich zu Kaffee langsamer ein und hält bis zu sechs Stunden an. Auch in Guarana sind neben Koffein auch Theobromin und Theophyllin enthalten. Der Koffeingehalt handelsüblicher Energydrinks liegt bei etwa 80 Gramm. Von ihrem regelmäßigen Konsum ist jedoch wegen des sehr hohen Zuckergehalts abzuraten.

In deutlich geringeren Mengen ist Koffein auch in Cola, Kakao und Schokolade enthalten. Eine Ausnahme bildet Bitterschokolade, deren Koffeingehalt pro 100 Gramm bis zu 80 Milligramm betragen kann.

Fazit

Tabletten und Kapseln mit dem Wirkstoff Koffein wirken leistungssteigernd, fördern Antrieb und Konzentrationsvermögen und verbessern die physische Perfomance. Koffein wirkt Müdigkeit und Antriebsschwäche entgegen. Studien zufolge ist es sogar in der Lage, das Langzeitgedächtnis zu verbessern. Die Anwendung in Form von Tabletten oder Kapseln ist besonders unkompliziert. Sie lassen sich leicht dosieren und werden auch von Menschen gut vertragen, die auf Kaffee mit gesundheitlichen Beschwerden reagieren. Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln unterstützen einen mobilen Lebensstil, da sie auch unterwegs jederzeit verfügbar sind. Sie werden sie auch von Menschen gut vertragen, die auf Kaffee mit Magenproblemen oder anderen gesundheitlichen Beschwerden reagieren. Zudem ist es mit diesen Produkten möglich, dem Körper größere Mengen Koffein zuzuführen – Kaffee, Tee oder Energydrinks enthalten deutlich geringere Dosen.

Wichtig für eine problemlose Anwendung ist allerdings die richtige Dosierung. Das Limit von 400 Milligramm Koffein pro Tag sollte keinesfalls überschritten werden, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden. Mehr als zwei Standard-Tabletten oder -kapseln mit dieser Wirkstoffmenge sollten daher nicht verwendet werden. In die Berechnung der maximalen Dosis müssen auch andere koffeinhaltige Lebensmittel einbezogen werden. Eine echte Überdosierung von Koffein mit Tagesmengen ab einem Gramm kann lebensgefährlich werden.

Beim Kauf von Koffein-Tabletten und Koffein-Kapseln ist es wichtig, auf hohe Qualität zu achten. Sie sollten möglichst wenige Zusatzstoffe enthalten und in ihrem speziellen Wirkungsschema optimal zu den individuellen Anforderungen des Verwenders passen.

Dennis
Von Dennis
Hallo, mein Name ist Dennis Philippus. Auf Nahrung.de bin ich als Chefredakteur tätig. Mit den Themen Ernährung und Fitness setze ich mich nun schon seit fast zwei Jahren intensiv auseinander, da damals meine Abnehm-Reise startete.