Wunderwaffe CBD Öl – was kann es wirklich?

Das Geschäft mit CBD Öl boomt, wobei CBD die Abkürzung für Cannabidiol ist. Das aus dem nicht high machenden Wirkstoff der Hanfpflanze gewonnene Hanf Öl wird als neues Wundermittel gefeiert. Tatsächlich handelt es sich bei Hanf um eine der ältesten Heil- und Nutzpflanzen weltweit, die jetzt wiederentdeckt wird. Was es mit dem Hype auf sich hat und welche Inhaltsstoffe die Wirkung von Hanföl bedingen – Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Sie hier.

Die Geschichte von Hanf

Cannabis gehört zu den ältesten bekannten Heil- und Nutzpflanzen. Bereits im frühen 3. Jahrtausend v. Chr. wurde Hanf in China angebaut. Damals wurde es für die Herstellung von Seilen und Kleidungsstücken verwendet. 2000 v.Chr. wurde dann die heilende Wirkung von Hanf entdeckt. Über Indien, den Mittleren und Nahen Osten soll Hanf schließlich über Europa nach Nord- und Südamerika gelangt sein. Als Rauschmittel hat sich Cannabis zuerst in Indien etabliert, wo es Teil kultureller Handlungen war. Europa folgte erst im 19. Jahrhundert nach.

CBD ÖL
CBD ÖL
Bild: Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1582941511

Bis 1872 soll der Konsum von Cannabis in Deutschland komplett unreguliert gewesen sein. Von Strafen und gesetzlichen Regelungen in Bezug auf Cannabis war man damals noch weit entfernt. Es war ebenfalls im 19. Jahrhundert, als Cannabis vermehrt als Schmerzmittel eingesetzt wurde. Erst 1911 beginnt eine internationale Debatte über ein Verbot von Cannabis. Der Vorschlag kommt von der italienischen Regierung, die eine einheitliche Regulierung von Drogen durchsetzen möchte. Obwohl Italien seinen Antrag zurückzieht, wird am 23. Januar 1912 eine Absichtserklärung über die Eindämmung des indischen Hanfs getroffen. In Deutschland gibt es keine Bemühungen, ein Gesetz zur Eindämmung von Hanf zu beschließen. Tatsächlich wird Cannabis damals hauptsächlich als Arzneimittel eingesetzt. Erst 1929 wird Cannabis in Deutschland gesetzlich verboten. Zum Erlass von Gesetzen und Vorschriften wird Deutschland durch das am 19. Februar 1925 unterzeichnete „Internationale Abkommen über die Betäubungsmittel“ gezwungen. Die Verwendung von Cannabis bleibt seitdem auf medizinische und wissenschaftliche Zwecke beschränkt.

Der 10. Dezember 1929 ist der Tag, an dem das „Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln“ beschlossen wird. Insoweit kann dieser Tag als Beginn der Illegalisierung von Cannabis angesehen werden. Die heutigen Gesetze und Regelungen basieren weitgehend auf dem damals erlassenen Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Seit dieser Zeit gab es immer wieder kleinere Änderungen. Die erste große Änderung beschließt der Bundestag Anfang 2017. Seitdem bekommen Schwerkranke Cannabis auf Rezept, sodass die Verschreibung von Cannabis durch einen Arzt und der Erwerb in einer Apotheke straffrei sind.

Der Stoff, aus dem CBL Öl hergestellt wird

Der Stoff, aus dem CBL Öl hergestellt wird, ist Hanf. Diese einjährige krautige Pflanze kann, abhängig von den jeweiligen Bedingungen, als Staude unterschiedliche Wuchshöhen erreichen. Ideal sind feuchte, nicht staunasse Böden sowie eine gute Nährstoffversorgung. Trotz ungünstiger Standorte und Bedingungen gedeihen auch Kümmerformen mit einer Wuchshöhe um die 20 Zentimeter, die erfolgreich blühen und fruchten. Wildpflanzen erreichen regelmäßig eine Höhe von rund drei Metern und sind weniger verzweigt. Kulturpflanzen wachsen aufrecht und im dichten Stand. Die Blätter weisen einen gesägten Rand auf und sind handförmig zusammengesetzt. Die ersten Blattpaare haben meist nur ein Blättchen, während nachfolgende Blattpaare regelmäßig sieben bis neun und ausnahmsweise bis zu dreizehn Blättchen entwickeln können. Hanfarten sind getrenntgeschlechtlich, sodass männliche und weibliche Blüten auf unterschiedlichen Pflanzen wachsen. Sie unterscheiden sich zum Beispiel bezüglich der Farbe. Während männliche Blüten sich durch gelbgrüne Einzelblüten auszeichnen, die an langen Stielen hängen, sind die Einzelblüten der weiblichen Pflanze grün gefärbt mit rot gefärbten Griffeln. Meist sind es zwei Blüten, die knäuelig in den Blattachseln der großen Tragblätter auftreten. Alle Hanf-Arten sind windbestäubt.

Um Verwechslungen zu vermeiden, hier einige Begriffserklärungen:

  • Hanf ist eine Pflanze, aus der Marihuana gewonnen werden kann, das als Rauschmittel oder Arzneimittel verwendet werden kann.
  • Marihuana heißt aus Gras. Gemeint sind die getrockneten Blätter und Blüten der weiblichen Hanfpflanze.
  • Cannabis ist die lateinische Bezeichnung für Hanf, wobei der Begriff oftmals für die gesamte Hanfpflanze verwendet wird.
  • Haschisch ist das Harz der weiblichen Hanfpflanze. Der Wirkstoffgehalt von Haschisch ist höher als der von Marihuana.

Der Anbau von Cannabis

Der Anbau von Cannabis stellt keine hohen Anforderungen an Böden und Arbeitsaufwand. Stattdessen ist die Cannabis-Pflanze sehr genügsam. Sie wächst in fast allen Regionen der Erde auf unterschiedlichsten Böden. Die bedeutendsten Anbaugebiete liegen in Afrika und hier insbesondere in Marokko, Nigeria, Ghana, Südafrika und im Senegal. In Amerika sind es die USA, Mexiko, Jamaika, Kolumbien und Brasilien, die bevorzugt Cannabis anbauen. Auch im Mittleren und Nahen Osten, nämlich in Afghanistan, im Libanon, in der Türkei und in Pakistan sowie in Süd- und Südostasien, insbesondere in Nepal, Kambodscha, Thailand und Indien, wird der Anbau von Cannabis betrieben. Hauptlieferant des europäischen Marktes ist Marokko. Aus dem nordafrikanischen Land stammen rund 70 bis 80 Prozent des in Europa gehandelten Cannabis. Immer häufiger wächst Cannabis in sogenannten Indoor-Anlagen heran, auch in Deutschland. Unter diesen in Bezug auf Licht und Temperatur optimierten Wachstumsbedingungen wachsen Cannabis-Pflanzen heran, die nicht nur höhere Erträge bringen. Sie weisen auch einen höheren Gehalt an THC als im traditionellen Freilandanbau auf.

Gewinnung von CBD Öl

CBD Öl besteht aus den Grundzutaten CBD Extrakt und Hanfsamenöl.

Hanfsamenöl

Hanfsamenöl gehört aufgrund seines hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren zu den wertvollsten Pflanzenölen. Die Geschmacksnote ist leicht nussig. Aufgrund seines hohen Inhalts an Chlorophyll hat es eine intensive grüne Farbe. Außerdem ist es reich an Vitaminen, zu denen die Vitamine A, C, E sowie B1, B2 und B6 gehören. Wertvoll ist es auch deshalb, weil es reich an Antioxidantien ist, zum Beispiel Lecithin und Chlorophyll. Für die Herstellung von Hanfsamenöl wird geschälter Hanfsamen kalt gepresst. Nur durch die schonende Kaltpressung entwickelt Hanf Öl sein volles Aroma und seine Wirkung. Das tatsächliche Pressen geschieht so langsam, dass keine zusätzliche Reibungswärme ensteht. Dadurch bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Die Ausbeute liegt bei rund 30 Prozent. Das bedeutet, dass aus 100 Kilogramm Hanfsamen rund 30 Liter Hanfsamenöl gewonnen werden. Die durch den Pressvorgang entstandenen Presslinge werden entweder zu Hanfmehl verarbeitet oder als Futtermittel für Nutztiere verwendet.

CBD Extrakt

CBD Öl ist kalt gepresstes Hanfsamenöl, das mit reinem natürlichem CBD Extrakt angereichert wird. Cannabidiol gehört zu den Cannabinoiden, die in der Cannabis Pflanze enthalten sind, die zu den Hanfgewächsen (Cannabaceae) zählt. Das Besondere ist, dass sie psychoaktive Wirkstoffe enthält, die Konsumenten in eine Art Rausch versetzen. Insgesamt enthält die Cannabis Pflanze mindestens 60 unterschiedliche Cannabinoide, von denen allerdings nur einige psychoaktiv wirken, nämlich die weibliche Form der Pflanze. Die stärkste Wirksubstanz ist Tetrahydrocannabinol (THC), die in weiblichen Formen der Cannabis Pflanze enthalten ist und einen Rausch erzeugen kann. CBD Öl harmonisiert alle natürlichen Prozesse im Körper. Gleichzeitig übt Hanf Öl eine positive Wirkung auf die Verdauung, den Bewegungsapparat und das Nervensystem aus.

Es gibt drei Möglichkeiten, CBD Extrakt herzustellen, mittels einer CO2 Extraktion, durch eine Alkoholextraktion oder mithilfe beider Methoden. CBD Öl ist eine legale Substanz, die keine psychoaktive Wirkung entfaltet. Grund ist, dass die Wirksubstanz THC nur in der erlaubten Menge enthalten ist, die von der EU für den Eigenbedarf vorgegeben ist.

Die Rechtslage in Deutschland und in der Europäischen Union

Cannabidiol als Inhaltsstoff von CBD Öl gilt in Deutschland als nicht psychoaktiv, sodass es nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) fällt. Stattdessen wird das Cannabinoid als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft. Das hat zur Folge, dass CBD Öl legal verkauft werden darf. Das gilt nicht nur für das Hanf Öl, sondern auch für Produkte, die CBD enthalten, zum Beispiel für Kosmetika.

Bezüglich der rechtlichen Lage muss folgendes beachtet werden:

  • Nach §§ 2 und 3 AMG (Arzneimittelgesetz) ist CBD kein Arzneimittel.
  • Nach der EU-NEM Richtlinie 2002/46/EG wird CBD als Nahrungsergänzung angesehen, sodass es frei erworben werden kann.
  • Wird CBD Öl als Heil- oder Arzneimittel verkauft und enthält es Hinweise auf spezielle Wirkungen, dann wird Hanf Öl als illegal eingestuft.
  • In Deutschland ist es auch weiterhin verboten Cannabis anzubauen oder konsumierbares THC aus der Hanfpflanze zu gewinnen.
  • Nach § 29 BtMG sind der Handel mit sowie der Besitz von Betäubungsmitteln auch weiterhin verboten. Anderes gilt, wenn ein praktizierender

Mediziner den Konsum von Produkten mit THC empfiehlt und ein entsprechendes Rezept ausstellt. In diesem Ausnahmefall ist der Konsum von Cannabis legal.

  • Auf der sicheren Seite als Käufer ist, wer darauf achtet, dass das CBD Produkt nicht mehr als 0,2 Prozent THC enthält. Das gilt regelmäßig für CBD als Nahrungsergänzungsmittel oder als Kosmetikprodukt und auch für CBD Öl.

Die Inhaltsstoffe von CBD Öl

Das Besondere an CBD Öl ist sein außergewöhnlich hoher Anteile an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren werden hauptsächlich zu Energie verbrannt. Anderes gilt für die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die in CBD Öl enthalten sind und die vor allem als Baustoff verwendet werden. Diese Fettsäuren sind essenziell. Das bedeutet, dass der menschliche Organismus sie nicht selbst herstellen kann. Stattdessen werden essenzielle Fettsäuren über die Nahrung zugeführt. Hanf Öl enthält rund 450 verschiedene Wirkstoffe, von denen mehr als 80 Prozent ungesättigte Fettsäuren sind.

Ungesättigte Fettsäuren sind an diesen Prozessen beteiligt:

  • Transport von Sauerstoff
  • Bildung von Zellmembranen (Zellhüllen)
  • Unentbehrlich für die Denkleistung und die normale Hirnfunktion
  • Aufrechterhalten des hormonellen Gleichgewichts
  • Entstehung von hormonähnlichen Botenstoffen, die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen und maßgeblich am Ablauf von Entzündungsreaktionen beteiligt sind
  • Von großer Bedeutung für den Stoffwechsel
  • Regulierung des Blutdrucks

Inhaltsstoffe von Hanf Öl: Omega 3 und Omega 6

Ein wichtiger Aspekt ist, dass die essenziellen Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 nicht nur in großer Menge in CBD Öl enthalten sind. Entscheidend ist, dass sie im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Es sind tierische Lebensmittel wie Fleisch und Milchprodukte sowie Margarine und Sonnenblumenöl, die häufig konsumiert werden und zu einem Überschuss an Omega 6 Fettsäuren führen. Seltener werden Lebensmittel verzehrt, die reich an Omega 3 Fettsäuren sind. Dazu gehören beispielsweise Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering, Leinöl und Walnüsse. Beide Fettsäuren konkurrieren im Körper um die gleichen Stoffwechselwege. Damit bestimmte Abläufe in einem gesunden Gleichgewicht bleiben, ist ein günstiges Verhältnis zwischen beiden Fettsäuren entscheidend. Überwiegt der Anteil an Omega 6 Fettsäuren, werden Omega 3 Fettsäuren blockiert. Während Linolsäure und Arachidonsäure, die Botenstoffe aus Omega 6 Fettsäuren sind, Entzündungen fördern, wirken Botenstoffe aus Omega 3 Fettsäuren entzündungshemmend.

Empfehlungen bezüglich des Verhältnisses von Omega 6 Fettsäuren und Omega 3 Fettsäuren:

  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für eine gesundheitsfördernde Wirkung, dass der Anteil an Omega 6 Fettsäuren höchstens fünf Mal höher sein darf als der von Omega 3 Fettsäuren.
  • Die Weltgesundheitsorganisation WHO favorisiert ein Verhältnis von 4:1 zwischen Omega 6 Fettsäuren und Omega 3 Fettsäuren.
  • In Hanf Öl haben beide Fettsäuren das optimale Verhältnis von 3:1 zueinander.

Die Inhaltsstoffe von CBD Öl

  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, insbesondere Omega 6 Fettsäuren und Omega 3 Fettsäuren im Verhältnis 3:1
  • Proteine
  • Ballaststoffe
  • Vitamine E, B1 und B2
  • Mineralstoffe wie Phosphor, Magnesium, Eisen, Kalium, Calcium, Zink, Kupfer, Natrium und Mangan
  • Chlorophyll
  • Beta Carotin

Die verschiedenen Wirkweisen von CBD Öl

Aufgrund seiner Inhaltsstoffe eignet sich CBD Öl für die alleinige oder unterstützende Behandlung unterschiedlichster Diagnosen.

Hanf Öl für die Haut

Die Haut ist im täglichen Leben zahlreichen Stressfaktoren und negativen Einflüssen ausgesetzt. Übermäßiger Gebrauch von entfettenden Seifen, trockene Heizungsluft, Stress, die Verwendung von Make up, von chemischen Kosmetikprodukten, Duschgels und Badezusätzen setzen der Haut zu. Die altersbedingte Verlangsamung des Zellstoffwechsels erhöht zusätzlich den Wasserverlust und die Entfettung der Haut. CBD Öl kann hier sowohl innerlich als auch äußerlich wohltuende Effekte erzielen. Das Verhältnis der in Hanf Öl enthaltenen essenziellen Fettsäuren Omega 6 und Omega 3, das 3:1 beträgt, entspricht nahezu dem Fettsäuremuster der menschlichen Haut, das bei 4:1 liegt. Das ist eine biochemische Beschaffenheit, die kein anderes Öl aufweist. Doch welche Vorteile hat dieses nahezu identische Verhältnis der essenziellen Fettsäuren? CBD Öl hat die Eigenschaft, sofort in die Poren einzuziehen, wobei sie gleichzeitig gereinigt und entgiftet werden. Der Hautton wird ausgeglichen, und auch tiefere Hautschichten bleiben geschmeidig. Aufgrund dieser Eigenschaften schützt Hanf Öl die Haut vor dem Austrocknen und dem Aufspringen und hilft bei der Wiederherstellung von Hautlipiden. Hanf Öl hat außerdem die Fähigkeit, die Narbenheilung zu unterstützen und Problemhaut, zum Beispiel Akne, zu bekämpfen. Das gilt nicht nur für Jugendliche in der Pubertät, sondern auch für Erwachsene, die unter Hautproblemen leiden.

CBD Öl bei Neurodermitis

Aufgrund der positiven Wirkung auf die Haut eignet sich Hanf Öl für die Behandlung von Neurodermitis. Sie ist gekennzeichnet durch einen quälenden Juckreiz, der insbesondere in der Nacht sehr unangenehm sein kann. Manche Säuglinge und Kleinkinder leiden unter einem atopischen Ekzem, das in Schüben auftritt. Symptome sind schuppige, rote Veränderungen der Haut, die auch nässend sein können und die mit einem starken Juckreiz einhergehen. In der Schulmedizin gilt das atopische Ekzem als nicht heilbar. Die Behandlungsmethode beschränkt sich meist auf die Hauttrockenheit, die äußerlich mit entzündungshemmenden Wirkstoffen behandelt wird. Einer der verwendeten Wirkstoffe ist Cortison, das insbesondere in der Langzeitanwendung mit erheblichen Risiken verbunden ist. Einer der Gründe für Neurodermitis ist der Mangel an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass bei Neurodermitis die orale Gabe von Gamma-Linolensäure erfolgreich ist. Die Verwendung von Hanf Öl brachte überraschend gute Resultate. Dabei verwendeten Patienten CBD Öl innerlich und äußerlich. Das bedeutet, sie nahmen Hanf Öl über die Nahrung ein und trugen es äußerlich auf die betroffenen Hautstellen auf. Zusätzlich verwendeten sie Seife und Badezusatz, die Hanf Öl enthalten.

CBD Öl für die Haare

CBD Öl eignet sich hervorragend, um die Struktur der Haare und die Substanz der Kopfhaut zu verbessern. Bewährt hat sich Hanf Öl außerdem bei zu trockener Kopfhaut und der Behandlung von Schuppen, die stressbedingt auftreten können. Massieren Sie ungefähr einen Esslöffel CBD Öl in die Kopfhaut ein und verteilen es anschließend mit einer Haarbürste, einem Kamm oder mit den Fingern in die Spitzen. Nach einer Einwirkzeit von rund 20 Minuten spülen Sie Ihre Haare aus und waschen Sie anschließend mit einem Shampoo, das Hanf Öl enthält. Wahlweise mischen Sie Ihrem Shampoo ein bisschen CBD Öl bei. Sie können Hanfseife und Hanfshampoo auch selbst herstellen. Dazu gibt es im Handel verschiedene Produkte, die mit angenehmen Duftnoten angereichert sind.

Hanf Öl bei hormonellen Schwankungen und Bluthochdruck

Die in CBD Öl enthaltene Gamma-Linolensäure hilft bei hormonellen Schwankungen, die zum Beispiel im Zusammenhang mit der Periode oder den Wechseljahren auftreten. Auch bei hohem Blutdruck hat sich die Einnahme von Hanf Öl bewährt. Gleiches gilt für die mit dem Bluthochdruck einhergehende Gereiztheit, die durch die Einnahme von CBD Öl reduziert werden kann. Grund ist der entspannende und stressreduzierende Effekt, der von Hanf Öl ausgeht. Auch bei Bluthochdruch zeigt CBD Öl eine positive und blutdrucksenkende Wirkung.

Manche Frauen leiden verstärkt unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS), das vor Beginn der Monatsblutung auftritt. Es ist gekennzeichnet durch Spannungsgefühle im Bereich der Brust und des Bauches, durch eine hohe Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Muskelverspannungen sowie Depressionen. In Studien wurde festgestellt, dass Frauen mit PMS an einer Fettstoffwechselstörung leiden, durch die der Umbau von Linolsäure in Gamma-Linolensäure verlangsamt wird. Durch die Einnahme von rund fünf Milliliter Hanf Öl konnten die Symptome des PMS deutlich reduziert werden. Auch eine stimmungsaufhellende Wirkung von CBD Öl wurde in diesem Zusammenhang nachgewiesen.

Diesbezüglich gibt es auch einen guten Tipp für das männliche Geschlecht: Das Hanfprotein weist einen besonders hohen Wert der Aminosäure L-Arginin auf. Das bedeutet, dass die Einnahme von CBD Öl mit einem potenzsteigernden Effekt in Zusammenhang gebracht wird.

Hanf Öl bei chronischen Entzündungen

CBD Öl hat außerdem die Fähigkeit, Entzündungen zu hemmen. Das haben unter anderem Forscher der Universität Bonn nachgewiesen. Auf die Spur der entzündungshemmenden Wirkung von Hanf Öl kamen sie, indem sie eine bisher weniger beachtete Komponente der Hanfpflanze genauer untersuchten. Dabei stellten sie bemerkenswerte pharmakologische Aspekte fest. Das Wissenschaftsmagazin PNAS berichtete über die neuen Perspektiven für die Behandlung und Prävention von Entzündungen durch die Verabreichung von CBD Öl.

CBD Öl gegen Krebs

Eindrucksvoll sind auch die Resultate, die bei der Erforschung von verschiedenen Krebsformen erzielt wurden, die mit Hanf Öl therapiert wurden. Hier prallen durch die Behandlung mit CBD Öl alternative Behandlungsmethoden mit den Therapiemethoden der Schulmedizin aufeinander. Tatsächlich gibt es auch eine Vielzahl von Selbstversuchen von Patienten, bei denen überraschend positive Resultate erzielt wurden. Das hat die Wissenschaft dazu veranlasst, sich intensiver mit der Wirkung von Hanf Öl im Zusammenhang mit der Behandlung von Krebs zu beschäftigen. Zahlreiche Studien haben den Nachweis erbracht, dass der psychoaktive Inhaltsstoff der Hanfpflanze THC das Tumorwachstum bremsen kann. Dem Rostocker Pharmakologen Burkhard Hinz ist es gelungen, in einem Labortest Tumorzellen mit einem Cannabismolekül zum Platzen zu bringen. Auch in Israel gibt es aktuell Studien, die sich mit der Wirkung von verschiedenen Cannabissorten auf Tumorzellen befassen. Berichten zufolge sollen Fälle von Hautkrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs mit therapeutischer Unterstützung von CBD Öl geheilt worden sein. Das veranlasst die Pharmaindustrie, neue Wege einzuschlagen. Dafür spricht die steigende Zahl der beim Patentamt angemeldeten Patente.

Verantwortlich für die positive Wirkung von Hanf Öl auf Krebs ist unter anderem der hohe Gehalt an Chlorophyll. Eine im Jahr 2005 im Fachjournal Carcinogenesis veröffentlichte Studie brachte hervor, dass Chlorophyll vor unkontrollierten Zellwucherungen und vor schädlichen Einflüssen schützen kann. Dadurch kann das Darmkrebsrisiko reduziert werden. Chlorophyll soll auch vor Leberkrebs schützen, wie eine Beobachtungsstudie aus China gezeigt hat. Lungenkrebs ist eine überaus aggressive Krebsart, bei der Chemotherapien eine nur geringe Wirkung zeigen, sodass eine unterstützende Behandlung mit CBD Öl hilfreich sein kann. Ebenfalls in Studien untersucht wurde die Wirkung von CBD Öl auf Gehirntumore. Sie zeigten, dass Hanf Öl dazu beitragen kann, dass die Lebensfähigkeit der Tumorzellen deutlich gesenkt wird. Auch bei der Erforschung von Brustkrebs wurden positive Ergebnisse im Zusammenspiel mit CBD Öl festgestellt. Es zeigte sich, dass Hanf Öl einerseits das Wachstum von Brustkrebs verhindern und andererseits die Ausbreitung der Krebszellen hemmen kann. Es gibt weitere Studien, die die Wirkung von CBC Öl bei anderen Krebsarten erforscht haben, zum Beispiel bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Mundkrebs und Prostatakrebs.

Die Wirkung von CBD Öl in der Schmerzbehandlung

In der klassischen Schulmedizin werden bei chronischen Schmerzen oftmals Opioide eingesetzt. Sie sind allerdings mit Nebenwirkungen verbunden. Frei verkäufliche Schmerzmittel, zum Beispiel Aspirin, Paracetamol und Ibuprofen verschaffen nur bedingt eine Linderung der Schmerzen. Darüber hinaus weisen sie beachtliche Nebenwirkungen auf. In Tierversuchen stellten Wissenschaftler im Jahr 2007 fest, dass die tägliche Gabe von Hanf Öl dazu führt, eine übermäßige Schmerzempfindlichkeit zu reduzieren. Deshalb wird CBD Öl das Potenzial zugesprochen, chronische Schmerzen zu reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie aus Israel aus dem Jahr 2016. Mit CBD Öl konnten nicht nur die Schmerzen gesenkt werden, sondern auch der Verbrauch an Opiaten. Dadurch hat sich die Lebensqualität der Schmerzpatienten signifikant verbessert.

Hanf Öl hilfreich bei Depressionen

Die Wirkung von CBD Öl bei Depressionen wurde anhand von Tierversuchen mit Ratten nachgewiesen. Durch die Einnahme von Hanf Öl zeigten die Tiere eine gesteigerte Motivation, bei denen der Eintritt des sogenannten prohedonic-Effektes nachgewiesen werden konnte. Dabei handelt es sich um einen pro-Lust-Effekt. In einem Verhaltenstest mit Mäusen wurde festgestellt, dass die Gabe von CBD Öl zu Effekten führt, die denen von schnell wirkenden Antidepressiva ähnlich sind. Zurückzuführen ist diese Wirkung auf die Erhöhung der Erregungsübertragung zwischen den einzelnen Nervenzellen.

Abnehmen mit Hanf Öl

Cannabis und insbesondere der berauschende Wirkstoff THC sind dafür bekannt, den Appetit anzuregen. Rund 20 Minuten nach dem Konsum tritt der sogenannte Fressflash ein, der ein großes Verlangen nach kohlehydrathaltigen Lebensmitteln wie Pizza, Nudeln und Schokolade mit sich bringt. Anderes gilt für CBD Öl, zu dessen Nebenwirkungen ein gezügelter Appetit gehört. Woraus diese appetitzügelnde Wirkung resultiert, ist bislang nicht erforscht. Als wirkungsvoller Appetitzügler kann Hanf Öl nicht bezeichnet werden. Allerdings eignet sich CBD Öl für eine Übergangsphase, wenn zum Beispiel die Nahrung umgestellt werden soll. Wer von nächtlichem Hunger geplagt wird, kann in ein Glas Wasser einige Tropfen Hanf Öl träufeln und trinken. Dadurch wird der Magen beruhigt und das Hungergefühl gestillt.

CBD Öl und weitere Anwendungsgebiete

Studien und Erfahrungsberichte von Anwendern belegen beziehungsweise beschreiben noch weitere Anwendungsbereiche sowie positive Wirkungen von CBD Öl.

Hanf Öl gegen Schlaflosigkeit:
Schlaflosigkeit ist deshalb ein Problem, weil sie eine Reihe von Folgeproblemen auslöst. Dazu gehören Anspannung, Müdigkeit bis hin zur sinkenden Leistungsfähigkeit. Viele Menschen nehmen deshalb Schlafmittel ein, die nicht nur für eine gute Nachtruhe sorgen, sondern auch zu Abgeschlagenheit am Tag führen können. Da CBD Öl frei von Nebenwirkungen ist, ist es eine gute Alternative zu Schlafmitteln.

CBD Öl bei Stress, Nervosität und Überlastung:
Die beruhigende Wirkung von Hanf Öl kann auch für andere Bereiche genutzt werden. So wirkt CBD Öl bei Nervosität, Überlastung, Stress und Beklemmung sowohl entspannend als auch beruhigend.

CBD Öl bei Multipler Sklerose:
Auch eine Linderung der Symptome von Multipler Sklerose durch Hanf Öl konnte nachgewiesen werden. Dazu gehören beispielsweise spastische Lähmungen, Schmerzen, Ermüdungserscheinungen, Depressionen und Inkontinenz. Durch die Einnahme von CBD Öl verbesserte sich der Allgemeinzustand insgesamt, und die Bewegungsfähigkeit nahm zu. Das konnte in ersten Studien nachgewiesen werden, wobei noch weiterer Forschungsbedarf besteht, um ausreichend wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit von Hanf Öl vorzulegen.

Hanf Öl zur Linderung von Morbus Crohn:
Aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung hat CBD Öl auch eine positive Wirkung auf Patienten mit Morbus Crohn, die durch die Einnahme von Hanf Öl von einer deutlichen Verbesserung berichten.

Hanf Öl gegen Allergien und Asthma:
Die entzündungshemmende Wirkung von Hanf Öl wirkt sich auch positiv auf Allergien und Asthma aus. CBD Öl stärkt das Immunsystem und die körpereigenen Abwehrkräfte, sodass die Bildung von Antikörpern bei Allergien unterstützt wird. Allergieschübe und Asthmaanfälle werden reduziert und bleiben im günstigsten Fall ganz aus.

Hanf Öl bei Demenz und Alzheimer:
Alzheimer und Demenz sind degenerative Erkrankungen des Gehirns. Es ist ein schädliches Protein, das die Nervenbahnen schädigt mit der Folge, dass das Gehirn nach und nach abstirbt. Es gibt Tierversuche, die eine positive Wirkung von CBD Öl auf Alzheimer und Demenz nahelegen. Das ist erst ein Anfang. Es bedarf weiterer Studien, um gesicherte und wissenschaftlich fundierte Ergebnisse vorlegen zu können. Bisher konnte lediglich nachgewiesen werden, dass Cannabinoide den neurogenerativen Prozess verlangsamen können, der bei Alzheimer eine wichtige Rolle spielt.

Hanf Öl für die Rauchentwöhnung:
CBD Öl kann auch eine wertvolle Unterstützung bei der Rauchentwöhnung sein. Im Rahmen einer Untersuchung verspürten Probanden weniger Lust auf Zigaretten, sodass der Nikotinkonsum zunächst um 40 Prozent sank.

Die präventive Wirkung von Hanf Öl:
CBD Öl wird auch in der Prävention eine gute Wirkung nachgesagt. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Gefahr, an Diabetes zu erkranken, durch die Einnahme von Hanf Öl sehr viel geringer ist. Das gilt auch, wenn bestimmte Risikofaktoren vorliegen, zum Beispiel schlechte Essgewohnheiten und Übergewicht, die jedoch nicht beibehalten werden sollten.

Die Wirkung von Hanf Öl bei Arthrose:
Bei Arthrose handelt es sich um eine degenerative Erkrankung, die das Knorpelgewebe betrifft. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften zeigt CBD Öl auch hier eine positive Wirkung. Insbesondere bei der Arthritis, die eine Vorstufe der Arthrose ist, verspricht Hanf Öl Linderung. Doch es gibt Grenzen. Ist der Knorpel erst einmal abgebaut, kann er auch mithilfe von CBD Öl nicht mehr aufgebaut werden. Dann kann das Hanf Öl jedoch helfen, die Schmerzen zu lindern. Auch bezüglich Rheuma gibt es einige Erfahrungsberichte, die eine durch CBD Öl bewirkte Linderung bestätigen. Wissenschaftliche Belege gibt es noch nicht. Da Hanf Öl frei von Nebenwirkungen ist, ist es einen Versuch wert.

Die Anwendung von Hanf Öl bei Epilepsie:
In Israel wurden im Jahr 2014 an Epilepsie erkrankte Kinder und Jugendliche mit CBD reichem Cannabis behandelt. Grund für die Anwendung von CBD Öl war, dass die herkömmliche Behandlung nicht angeschlagen hatte. Verabreicht wurde in Olivenöl aufgelöstes Hanf Öl mit einem Mischungsverhältnis von CBD und THC von 20:1. Im Ergebnis konnte bei fast 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen eine Reduzierung der Anfälle beobachtet werden. Bei allen Kindern konnte durch die Gabe von CBD Öl eine Verbesserung der Aufmerksamkeit, des Verhaltens, der Kommunikation und der Sprache beobachtet werden. Angesichts dieser Ergebnisse werden weitere Untersuchungen folgen, um die Beobachtungen wissenschaftlich zu untermauern. Parkinson ist ebenfalls eine Nervenerkrankung. Auch hier gibt es einige beeindruckende Beobachtungen durch den Einsatz von Hanf Öl. Allerdings braucht es hier höhere Konzentrationen. Auch hier besteht erhöhter Forschungsbedarf, bis verlässliche Ergebnisse vorliegen.

Hat CBD Öl Nebenwirkungen?

Bei sachgemäßer Anwendung hat Hanf Öl lediglich leichte oder keine Nebenwirkungen. Diesbezüglich kann es Unterschiede zwischen den einzelnen Individuen geben, da jeder Mensch anders auf bestimmte Substanzen reagieren kann. Deshalb ist die Eigenbeobachtung bei der Anwendung von CBD Öl besonders wichtig. Selbst bei höheren Dosierungen konnten in Studien keine Nebenwirkungen von Hanf Öl nachgewiesen werden. In sehr seltenen Fällen kann es zu Appetitlosigkeit, zu Schläfrigkeit oder zu Durchfall kommen. Allerdings konnte diese Wirkung in Studien nicht eindeutig CBD Öl zugewiesen werden, sodass auch andere Ursachen in Betracht kommen.

Stillende und schwangere Frauen sollten auf die Einnahme von CBD Öl verzichten. Gleiches gilt für Kinder. Patienten, die Medikamente einnehmen, zum Beispiel Omeprazo oder Diazepam, sollten Hanf Öl nicht ohne Rücksprache mit ihrem Arzt anwenden. Bis heute fehlen Langzeitstudien, sodass Wissenschaftler keine umfassend gesicherten Aussagen zu möglichen Nebenwirkungen von CBD Öl treffen können. Als wissenschaftlich gesichert gilt jedoch, dass Hanf Öl keine toxische Wirkung hat und auch sonst den menschlichen Organismus nicht negativ belastet.

Hanf Öl für Pferde, Hunde und Katzen

In Studien wurde die Effektivität von CBD Öl an Hunden, Pferden und Katzen mit guten Ergebnissen getestet. Die Tiere wirkten insgesamt ausgeglichener, weil das körperliche Gleichgewicht wiederhergestellt wird und die Körperfunktionen verbessert werden. Eine optimale Wirkung wird entfaltet, wenn CBD Öl unterstützend zur normalen medizinischen Versorgung verabreicht wird. Es braucht jedoch keine konkrete Erkrankung, um Hanf Öl bei Tieren einzusetzen.

Hanf Öl zeigt bei Tieren diese Wirkung:

  • Sie werden ruhiger und entspannter
  • Stresslevel und Angst werden reduziert
  • Linderung von Schmerzen
  • Verbesserung von neurologischen Funktionen
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Mehr Freude an Aktivitäten
  • Verbesserte Verdauung
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Verringerung altersbedingter Symptome
  • Schutz vor Infektionen
  • Verbesserte Wundheilung
  • Reduzierung von Verdauungsstörungen und Erbrechen
  • Linderung von psychischen Störungen

Hanf Öl leistet außerdem eine wertvolle Unterstützung, wenn sich Ihr Tier von Ihnen verabschiedet. Bei Tieren kann Bio-Hanfsamenöl eine wirksame Alternative sein. Es enthält wichtige Vitamine wie Vitamin E und B sowie alle essenziellen Fettsäuern im optimalen Verhältnis. Es verbessert Hautprobleme, die Beschaffenheit der Nägel und des Fells. CBD Öl ist auch für Tiere kein Allheilmittel. Dennoch kann es ein wichtiger Bestandteil der optimalen Pflege für Ihr Tier sein. Wichtig ist, dass Sie das Hanf Öl nicht überdosieren.

Tierärztliche Erfahrungsberichte haben gezeigt, dass die Zufütterung von CBD Öl Hund und Katze zu einem glänzenden Fell verhilft. Die Verwendung von Hanf Öl wirkt insbesondere auf ältere Hunde belebend und hat auch bei Kraftlosigkeit und Abmagerung älterer Tiere großartige Resultate gezeigt. Selbst anhaltende Verdauungsstörungen konnten mit CBD Öl wieder ins Lot gebracht werden, da sich die Peristaltik wieder normalisierte. Positive Effekte wurden auch bei einer degenerativen Hüftdysplasie sowie bei Arthritis und Gelenkproblemen erzielt. Gleiches gilt für schwerfuttrige und abgemagerte Pferde. Tatsächlich scheinen Pferde den nussigen Geschmack von Hanf Öl zu mögen. CBD Öl wirkt außerdem appetitanregend, bringt das Fell zum Glänzen und verbessert den Allgemeinzustand des Pferdes. Wer seinem Pferd etwas Gutes tun möchte, bereitet eine Mischung aus Hanf Öl, Karotten, und natürlichem Apfelessig zu.

Worauf Sie beim Kauf von CBD Öl achten sollten

Ein optisches und ausschlaggebendes Merkmal von hochwertigem CBD Öl ist die tiefgrüne Färbung, die einen leicht goldfarbenen Schimmer aufweist. Das satte und eher dunkle Grün ist ein Indikator für einen hohen Anteil an Chlorophyll. Dieses Farbpigment verleiht Pflanzen ihre grüne Farbe und macht es möglich, Photosynthese zu betreiben. Je höher der Anteil an Chlorophyll ist, umso höher ist der gesundheitliche Nutzen.

Der Nutzen von in Hanf Öl enthaltenem Chlorophyll:

  • Hilft beim Aufbau neuer Blutzellen
  • Unterstützt die Entgiftung
  • Fördert die Regeneration von Strahlenschäden
  • Regt einen regelmäßigen Stuhlgang an
  • Geruchsneutralisierende Wirkung, sorgt für einen angenehmen Körpergeruch
  • Fördert die Wundheilung
  • Ausleitung von Schwermetallen und Umweltgiften
  • Regt die Bildung von roten Blutkörperchen im Knochenmark an
  • Verbesserung des Muskelaufbaus
  • Prävention von Demenz und Diabetes
  • Magnesiumquelle, unentbehrlich für die Gehirnleistung und die Muskelfunktionen
  • Bekämpft Eisenmangel

Der goldene Schimmer in Hanf Öl ist bedingt durch den hohen Anteil an Carotinoiden, insbesondere des wichtigen Beta-Carotins. Dabei handelt es sich um die Vorstufe von Vitamin A.

Die Cannabis-Pflanze kommt grundsätzlich ohne Herbizide und Pestizide aus. Grund ist, dass sie sich von Natur aus selbst gegen Schädlinge schützen kann. Als Verwandte der Brennessel verfügt die Cannabis-Pflanze über die besondere Fähigkeit, verunreinigte Böden zu neutralisieren. Die Schadstoffe gibt sie jedoch nicht an ihre Blüten und Blätter ab. Gleichzeitig lockert sie die Böden und versorgt sie mit Sauerstoff. Bedingt durch diese Eigenschaften konnten selbst Wüstengebiete durch den Anbau von Cannabis wieder fruchtbar gemacht werden. Das bedeutet, dass Schadstoffe und Schädlinge bei Hanf keine Chancen haben. Insoweit müssen Sie beim Kauf von CBD Öl nicht zwingend auf Bioprodukte setzen.

CBD Öl richtig lagern und aufbewahren

Ein qualitativ hochwertiges Hanf Öl erkennen Sie auch daran, dass es in einer dunklen Glasflasche angeboten wird. Durch diese Form der Lagerung werden die Farbanteile erhalten und damit auch die Qualität der im CBD Öl vorhandenen Nährstoffe. Ist die Glasflasche erst einmal geöffnet, sollte Sie sie gut verschlossen im Kühlen aufbewahren. Ein Kühlschrank ist als Aufbewahrungsort geeignet, wobei ein dunkler Keller vorzuziehen ist. Dennoch sollten Sie einmal angebrochenes CBD Öl zeitnah verbrauchen. Die Haltbarkeit von Hanf Öl beträgt rund neun Monate unter der Voraussetzung, dass es sachgemäß gelagert wird.

Die verschiedenen Verkaufsformen von Hanf Öl

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, CBD Öl anzuwenden. Dementsprechend gibt es auch unterschiedliche Verkaufsformen von Hanf Öl. Durch die Legalisierung von Produkten, die einen niedrigen THC-Gehalt aufweisen, haben die Hersteller eine Vielzahl von Nahrungsergänzungsmitteln, die CBD Öl enthalten, auf den Markt gebracht. Shampoos, Cremes und Kaugummi werden mit CBD versetzt. Angeboten werden die Produkte mit CBD Öl nicht nur in Reformhäusern und Bioläden und insbesondere im Online Handel. Aufgrund der steigenden Nachfrage bieten auch viele kleinstrukturierte, regionale Betriebe Produkte mit CBD Öl an. Zu den unterschiedlichen Darreichungsformen von Hanf Öl gehören Kapseln, Kosmetik, Seifen und Salben, um nur einige zu nennen.

In der praktischen Kapselform sind alle genannten Inhaltsstoffe in konzentrierter Form enthalten. Hanfsalbe wird aus den Blättern und Blüten der Hanfpflanze hergestellt. Sie wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend und entspannt Gewebe und Muskeln. Die Hanfsalbe entfaltet eine abschwellende Wirkung. Sie regeneriert das Hautgewebe und fördert die Sekretion. Kleine Schnittwunden und oberflächliche Verletzungen verschwinden rasch. Auch eingewachsene Nägel, Hühneraugen und Akne lassen sich mit einer Hanf Salbe beseitigen. Gleiches gilt für kleine Verbrennungen, Krämpfe, Verstauchungen, Muskelschmerzen, Prellungen und Hämorrhoiden. Die Hanfseife hat aufgrund ihrer Inhaltsstoffe eine einzigartige Pflegewirkung. Die Verwendung hochwertiger und natürlicher Rohstoffe bewirkt, dass Hanfseife sogar von Allergikern vertragen wird.

Bislang hat Hanf Öl seine Daseinsberechtigung als Nahrungsergänzungsmittel. Das ist schade angesichts der beeindruckenden Vielseitigkeit dieser Wunderpflanze. Unter Berücksichtigung der sehr positiven Ergebnisse von Hanf Öl, insbesondere im Bereich der Krebsforschung, bleibt zu hoffen, dass CBD Öl eine Zulassung als Heilmittel erhält.