Sinnvolle Nahrungsergänzungen

Der menschliche Körper ist ein feiner, vielschichtiger Organismus, der ähnlich wie ein perfekt kalibriertes Uhrwerk funktioniert. Damit alle kleinen und großen Zahnräder einwandfrei arbeiten, die einzelnen Prozesse also tadellose funktionieren, muss der Körper in seiner Arbeit unterstützt werden. Energie, Nährstoffe, Vitamine und Co. sind der Treibstoff für einen gesunden Körper. Bei einer einwandfreien Ernährung sind Nahrungsergänzungsmittel daher nicht erforderlich – leider scheitert es heute zusehends an eben dieser Ernährung. Wir von Nahrung.de schauen uns nun die Fakten im Detail an.

Warum überhaupt Nahrungsergänzungsmittel?

Wie der Name bereits deutlich zum Ausdruck bringt, handelt es sich hierbei um „Ergänzungen“. Sie sind nicht dazu gedacht, die gewöhnliche Ernährung zu ersetzen und genau genommen sind sie nicht einmal eine dauerhafte Lösung. Viel mehr sind sie eine adäquate Alternative, mit der temporäre Missstände ausgeglichen werden sollen, damit daraus resultierende Beschwerden entweder gar nicht erst zustande kommen oder schnell wieder verfliegen.

Eine perfekt kalibrierte, ausgewogene Ernährung macht eben diese Ergänzungen obsolet. Nur ist das heutzutage kaum noch mit dem Angebot an Lebensmitteln im Supermarkt und unserem typischen Alltag im 21. Jahrhundert vereinbar. Lebensmittel nehmen wir gewöhnlicherweise verpackt und konserviert zu uns, frische Sachen sind eher rare Ergänzungen, statt wie in früheren Jahrhunderten den Großteil der Ernährung auszumachen. Dazu kommen Beruf und Alltag, welche unser Leben ebenfalls maßgeblich beeinflussen.

War es in früheren Zeiten der Standard, den Großteil des Tages an der frischen Luft in Bewegung zu bleiben, findet heute ein guter Teil unseres Tages in geschlossenen Räumen statt – in den meisten Fällen an Maschinen oder Schreibtischen. Unser Körper, der eigentlich zum Jagen geschaffen wurde, ist für solche langfristigen Sitzphasen nicht geschaffen. Des Weiteren fehlt es ihm dadurch an frischer Luft, einem natürlichen Aufbau an Resistenzen gegenüber Keimen und Bakterien und sogar an Sonnenlicht, welches bekanntlich maßgeblich für die Produktion vom wichtigen Vitamin D verantwortlich ist.

Die frei verfügbaren Nahrungsergänzungsmittel sollen genau jene Lücke schließen, die durch unser heutzutage schnelles und vielmals auch an das digitale Zeitalter angepasste Leben zustande kommt. Dabei vereinen sie viele Vorteile, die sich in der Praxis bezahlt machen:

  • sie lassen sich blitzschnell einnehmen
  • kommen bei richtiger Dosierung ohne Nebenwirkungen aus
  • gleichen einen oder mehrere Versorgungsmangel aus
  • sind im Regelfall nicht teuer

Damit avancieren Nahrungsergänzungen zu einer wichtigen, gesunden und für viele Menschen wertvollen Alternative. Dennoch sollte jeder mit Bedacht agieren: langfristig ist es immer empfehlenswerter die eigene Ernährung umzustellen sowie die persönlichen Lebensumstände anzupassen. Ein gesundes, ausgewogenes und selbstbewusstes Leben macht viele Nahrungsergänzungen dann dauerhaft überflüssig.

Wann lohnt es sich zu Nahrungsergänzungen zu greifen?

Immer dann, wenn ein Bedarf nicht ohne sie gedeckt werden kann. Vielen Menschen ist es tatsächlich aber nahezu unmöglich solche Missstände überhaupt frühzeitig zu identifizieren. Das ist verständlich, schließlich ist es keinesfalls eine Selbstverständlichkeit zu wissen, welche Lebensmittel welche wichtigen Stoffe oder Vitamine erhalten. In jedem Fall sollten Sie stets die Hinweise auf den Packungsbeilagen oder unmittelbar auf der Verpackung berücksichtigen. Viel hilft im Falle der Nahrungsergänzungen nicht auch viel. Für gewöhnlich sind diese bereits optimal dosiert, was die tägliche Einnahme selbiger erleichtert.

Welche Nahrungsergänzungen sind sinnvoll?

Was tatsächlich sinnvoll ist, ist erneut von Ihrer persönlichen Situation abhängig. Es gibt aber einige Nahrungsergänzungsmittel, die nahezu für alle Menschen eine wertvolle Ergänzung darstellen, weil sich der körpereigene Bedarf nur schwer ohne sie komplettieren lässt. In dieser Situation ist eine regelmäßige Einnahme, die die maximale Verzehrmenge nicht überschreitet, durchaus hilfreich. Nachfolgend möchten wir Ihnen eine Auswahl von typischerweise sinnvollen Nahrungsergänzungsmitteln vorstellen. Beachten Sie, dass es sich hierbei um eine allgemeine Auswahl handelt. Es ist durchaus denkbar, dass sich Ihr Bedarf unterscheidet, einige davon für Sie weniger oder vielleicht mehr Sinn machen.

Vitamin D – die Kraft der Sonne

Der Körper ist selbständig in der Lage Vitamin D herzustellen – nur benötigt er dafür Sonnenlicht, das über die Haut und die Iris aufgenommen und schließlich für die Produktion von Vitamin D unersetzlich ist. Positive Wirkungen bestehen unter anderem mit Hinblick auf den Erhalt und die Stärkung des Immunsystems sowie eine Stärkung der Zähne und Knochen. Ebenfalls könnte Vitamin D hilfreich sein, um einer aufkommenden Sonnenallergie im Hochsommer entgegenzutreten. Zudem soll Vitamin D insgesamt vitaler machen, was sich in mehr Energie den Tag über ebenso wie in einer besseren Laune widerspiegelt.

Weitere unangenehme Effekte, wie beispielsweise Sodbrennen, könnten ebenfalls durch einen Mangel an Vitamin D ausgelöst werden. Weiterführend könnten Erkrankungen mit den Gefäßen oder der Muskulatur zustande kommen. Da Vitamin D eigenmächtig vom menschlichen Körper produziert wird, ist normalerweise kein eigenes Zutun notwendig – zumindest nicht im Frühling und Sommer, wenn Sie häufig genug der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Insbesondere im trüben Herbst und Winter, so stärkere Sonnenstrahlung Mangelware ist und die Tage zudem noch immer kürzer werden, kann es schnell zu einem Mangel an Vitamin D kommen.

Zwar produziert der menschliche Körper selbiges eigenständig, er kann es aber nur für einen relativ kurzen Zeitraum von wenigen Wochen abspeichern. In mitteleuropäischen Gefilden, mit einem stark ausgeprägten Herbst und Winter, wird das eher zum Problem, als Beispiel im sonnigen Süden. Eine Unterversorgung ist sogar in der warmen Jahreszeit denkbar. Ein Großteil der Menschen verbringt eben nicht weite Teile des Tages unter freiem Himmel, sondern im Büro, Produktionshallen oder in anderen Räumen, wo die Sonnenstrahlung sie nicht erreicht.

Daher sind Vitamin D Nahrungsergänzungsmittel nahezu ganzjährig eine gute Alternative, insbesondere aber im Winter und Herbst. Da kommt es fast schon zwangsläufig zu einer Unterversorgung. Sind Sie jemand, der in der warmen Jahreszeit nur selten der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist, könnte eine Einnahme auch das gesamte Jahr über Sinn machen. Wie immer ist es empfehlenswert, eine eventuelle Unterversorgung mit dem eigenen Arzt abzuklären. Ein Vitamin D Mangel lässt sich, wie auch andere Vitamine und Stoffe, über ein Blutbild nachweisen.

Zink – für ein verbessertes Hautbild

Zink ist seit jeher eines der bekanntesten Nahrungsergänzungsmittel. Mit einer ausgewogenen, vielseitigen Ernährung, wird der Bedarf in den überwiegenden Fällen auch ohne die Einnahme weiterer Mittel gedeckt. Dennoch kann die Einnahme von Zink sinnvoll sein. Bekannt ist das Spurenelement vor allem für seine regenerativen Eigenschaften. Die Hautzellen benötigen Zink, um ständig neue Zellen zu produzieren, die die alten, abgestoßenen Zellen dann ersetzen. Deshalb ist Zink auch ein Faktor, wenn Sie ein schönes Hautbild erzielen möchten. Da es die Regeneration der Haut maßgeblich ankurbelt, wird zugleich das Aufkommen von Unreinheiten und Entzündungen gemindert.

Erneut sollten Sie die Hinweise des Herstellers beachten. Eine Überdosierung mit Zink kann zu unangenehmen Nebeneffekten führen, beispielsweise einem metallischen Geschmack oder einer übersensiblen Verdauung mit Durchfall. Sollten Sie derartige Begleiteffekte bei sich selbst feststellen, leiden Sie höchstwahrscheinlich unter keiner Unterversorgung, sondern überdosieren durch die Nahrungsergänzungsmittel das Zink im eigenen Organismus. In diesem Sinne können kleinere Dosen ebenfalls hilfreich sein. Des Weiteren ist Zink speziell im Sommer eine gute Option: das Zink baut einen natürlichen UV-Schutzschild auf, der Sie vor Sonnenbränden schützen kann. Eine gute Sonnencreme ersetzt dieser aber ebenfalls nicht.

Selen – ein super Allrounder, der noch zu selten Beachtung findet

Selen ist ein weiteres wertvolles Nahrungsergänzungsmittel, insbesondere in europäischen Gefilden, da Europas Boden eher arm an Selen ist. Im Körper nimmt Selen als Antioxidans eine wertvolle Rolle ein, unter anderem mit Hinblick auf das Immunsystem. Selbiges wird durch Selen nachhaltig gestärkt und von freien Radikalen befreit, die es anderenfalls schwächen würden. Zudem regt Selen die Produktion von Spermien sowie die von Schilddrüsenhormonen an. Zwar gibt es laut der Verbraucherzentrale keine aktuellen nennenswerten Daten zur Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Selen, es wird aber gemeinhin davon ausgegangen, dass diese leicht unter- bis grenzwertig versorgt ist. Die an Selen armen Böden sorgen für diesen Umstand.

Besonders schlecht sind Vegetarier und Veganer mit Selen versorgt, da tierische Lebensmittel das meiste aller Selen liefern. Eine Überversorgung ist aber ebenfalls unbedingt zu verhindern, selbige könnte zu Gelenkschmerzen, Übelkeit, neurologischen Störungen oder Verdauungsproblemen führen. Das Spurenelement sollte aber mindestens adäquat im Körper vorhanden sein, da es einen Anteil an vielen wichtigen Prozessen im Körper einnimmt. Es fungiert als Baustein von der Aminosäure Selenocystein, die als Aufbauelement diverser Enzyme erforderlich ist. Da es sich außerdem um ein Antioxidans handelt, kann es Zellen vor den Angriffen von freien Radikalen schützen und diese zeitgleich nachhaltig stärken.

Selen
Selen
Bild: Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1228084702

Positive Effekte, die in Verbindung mit Selen stehen, sind unter anderem:

Vom Bundesinstitut für Risikobewertung geht eine Empfehlung für Selen von 45 Mikrogramm pro Tag aus. Eine Überdosierung mit akuten Symptomen kommt bei einer Tagesmenge von ungefähr 300 Mikrogramm zustande. Bezeichnend für eine Überdosierung ist ein nach Knoblauch riechender Atem, dem bei weiterer zu hoher Dosierung ernsthafte Nebenwirkungen folgen.

Calcium – für einen gesunden Knochenaufbau

Calcium ist eines der weiteren bekannten Nahrungsergänzungsmittel, das vor allem in Milch sowie Milchprodukten vorkommt. Da viele Menschen heutzutage aber nur noch selten Milch trinken, ist eine Unterversorgung mit Calcium insgesamt keine Seltenheit. Wie jeder Mineralstoff, Spurenelement oder Vitamin, kann eine Überversorgung mit Calcium zu ernsthaften Nebenwirkungen führen. Die Dosis spielt also einmal mehr eine Schlüsselrolle.

Wer am Tag etwa zwei bis drei Gläser Milch trinkt oder gern Käse isst, wird aller Voraussicht nach sowieso an keiner Unterversorgung mit Calcium leiden. Zu berücksichtigen ist, dass der Hartkäse besonders reich an Calcium ist. Der beliebte Emmentaler beispielsweise kommt bei gerade einmal 100 Gramm auf satte rund 1.300 mg Calcium. Das ist dreimal so viel wie weicher Käse. Ebenso ist Calcium, gepaart mit anderen Mineralstoffen, im abgefüllten Wasser enthalten. Vermuten Sie eine Unterversorgung mit Calcium oder wurde diese vom Arzt durch einen Bluttest nachgewiesen, könnten Sie ganz speziell nach Mineralwasser mit hohem Anteil an Calcium Ausschau halten.

Calcium
Calcium
Bild: Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 366258458

Die unterschiedlichen Behörden kommen zu teils gravierenden Maximalhöhen, die ein Mensch an Calcium pro Tag zu sich nehmen sollte. So empfiehlt das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung lediglich 500 mg Calcium aus Nahrungsergänzungen, während die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit sogar insgesamt 2.500 mg für unbedenklich hält. Um zu wissen, welchen Anteil Sie durch Nahrungsergänzungen decken möchten, sollten Sie sich zuvor einen groben Überblick über die gewöhnliche Calciumzufuhr verschaffen. Das bedeutet beispielsweise auch, den Calciumanteil aus Käse, Milch oder dem Mineralwasser zu berücksichtigen.

Magnesium – die Dosis ist besonders wichtig!

Für die Bildung unterschiedlicher Enzyme ist Magnesium zwangsläufig erforderlich. Im Umkehrschluss kommt dem Spurenelement damit im gesamten Organismus eine Schlüsselrolle zu Teil. Eine Unterversorgung ist relativ leicht erkennbar. Muskeln neigen dann eher zu Krämpfen, auch eine dauerhafte Ermüdung den Tag über ist keine Seltenheit. Da sich Magnesium vorwiegend in Produkten aus Vollkorn beziehungsweise in Gemüse befindet, ist für eine ausreichend hohe Versorgung bei ausgewogener Ernährung gesorgt. Eine Unterversorgung kommt unter anderem bei einer einseitigen Ernährung oder bei Allergien häufiger zustande.

Der lebenswichtige Mineralstoff arbeitet mit Muskeln und Nerven zusammen und kurbelt den Energiestoffwechsel an. Viel hilft aber nicht viel, denn wer viel Magnesium zu sich nimmt, der erzielt nicht plötzlich eine verbesserte Nerven- oder Muskelfunktion. Nahrungsergänzungen können also lediglich zur Normalisierung beitragen, wenn bereits eine Unterversorgung vorliegt, die ausgeglichen gehört. Wer an einem Mangel an Magnesium leidet wird häufig derartige Anzeichen bei sich feststellen:

  • es kommt häufig zu einem Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Muskeln beziehungsweise Extremitäten
  • Ihnen ist häufiger kalt oder Sie fühlen sich häufiger müde
  • Ihr Herz-Kreislauf-System bereitet sporadisch Probleme

Männern wird ein täglicher Bedarf von 350 mg unterstellt, Frauen rund 300 mg. Im Alter erhöht sich der Bedarf sukzessive, kann in späteren Jahrzehnten rund 400 mg pro Tag erreichen. Außerdem reagiert der Körper auf die unterschiedlichen Umstände. Wer also stark schwitzt oder Leistungssport betreibt, wird eine höhere Menge Magnesium benötigen als jemand, der eher wenig Sport betreibt und den Großteil des Tages am Schreibtisch verbringt. Magnesium befindet sich als Mineralstoff außerdem in Mineralwasser, weshalb der Bedarf, der nicht durch die Ernährung gedeckt wird, bereits über so etwas Einfaches wie Mineralwasser komplettiert werden kann.

Magnesium
Magnesium
Bild: Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 422551879

Zu beachten ist, dass der Körper Magnesium nur langsam verarbeiten kann. Eine spontane hohe Dosierung wird deshalb schlechter aufgenommen, als wenn mehrere kleine Dosierungen erfolgen. Vorwiegend kommt Magnesium in pflanzlichen Lebensmitteln vor, beispielsweise in Bohnen oder Erbsen, aber auch in Getreidesorten wie Hafer, Roggen, Gerste oder Buchweizen. Etwa zwei Portionen Obst sowie drei Portionen Gemüse, gepaart mit Vollkornprodukten, können den Bedarf an Magnesium decken. Wer gern Sonnenblumenkerne oder Nüsse zwischendurch isst, kann die Lücke weiter schließen – beispielsweise wenn Sie kein großer Freund von Vollkorn oder Gemüse sind.

Eine Unterversorgung ist keine Seltenheit. Statistiken weisen darauf hin, dass rund 40 Prozent der Jugendlichen nicht ausreichend mit Magnesium versorgt sind. Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass tatsächlich ein Mangel entstanden ist. Selbst wenn Magnesium nicht ganz in optimaler Höhe zugeführt wird, kommt es nicht zu einer Behinderung der Prozesse im Organismus. Deshalb sind Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium nur in seltenen Fällen notwendig. Ein Arzt kann eine Unterversorgung wie gewohnt über ein Blutbild feststellen. Sie könnten außerdem auf ein Mineralwasser umschwenken, das sich durch eine hohe Menge Magnesium auszeichnet.

Bitterstoffe – wertvoll für Magen und Darm

Das Bitterstoffe eine wertvolle Ergänzung sind, wissen schon die meisten Großeltern. Tatsächlich interagieren Bitterstoffe beispielsweise mit dem Säure-Basen-Haushalt sowie dem Verdauungssystem, wo sie unter anderem die notwendigen Säfte in der Bauchspeicheldrüse produzieren. Des Weiteren wird durch Bitterstoffe die Entgiftung des Körpers unterstützt, welche 24 Stunden am Tag stattfindet und die Organe von allen Stoffen befreit, die diese belasten könnten. Tatsächlich können Bitterstoffe wunderbar über natürliche Lebensmittel gedeckt werden. Dazu zählen unter anderem:

  • Schafgarbensaft
  • Wacholderbeeren
  • Löwenzahnsalat

Alle und noch weitere haben leider gemeinsam, dass sie wegen ihres stark bitteren Geschmacks nicht sonderlich beliebt und demnach kaum zugenommen werden. Bitterstoffreiche Gewürze wie unter anderem Kümmel, Ingwer, Zimt oder Gewürznelken sind da schon beliebter, enthalten aber oft ebenfalls nur eher geringe Mengen und lassen sich nicht in jedem Rezept sinnvoll einsetzen. Wer seine Zufuhr an Bitterstoffen erhöhen möchte, sollte sich deshalb langsam an geeignete Lebensmittel herantasten. Auf diese Weise gewöhnt man sich Schritt für Schritt an den schon sehr argwöhnischen Geschmack. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die Menge dann leicht erhöht werden, sofern das noch weiterhin bekömmlich ist.

Eine Alternative sind Bitterstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. Meistens werden diese in Pulverform aufgearbeitet, teilweise können sie auch in Tee gegeben werden. Eine höhere Dosierung ist möglich, wenn die Bitterstoffe pur geschluckt werden. Das Pulver oder Bonbon wird dann in den Mund gegeben, mit dem Speichel vermischt und anschließend geschluckt. Wer sich langsam an Bitterstoffe gewöhnt, tut seinem Körper damit viel Gutes. Oftmals ist es sogar so, dass der am Anfang abstoßende Geschmack deshalb zustande kommt, weil der eigene Körper Bitterstoffe gar nicht gewöhnt ist. In diesem Fall ist das Risiko umso höher, bereits an einer nicht länger ausreichenden Versorgung zu leiden.

Eisen – punktuell ein sinnvolles Nahrungsergänzungsmittel

Eisen gehört zu den Nahrungsergänzungen, wo Qualität noch weitaus wichtiger als die Quantität ist. Für Eisen im Körper spielt nämlich keine Rolle, wie viel er davon zugeführt bekommt, sondern welche Menge er davon tatsächlich effizient verarbeiten wird. Generell gilt die Eisenversorgung in Deutschland aber als ausreichend, Mangelzustände gibt es daher nur sehr selten. Von einer zu geringen Eisenversorgung sind üblicherweise Schwangere, Kinder sowie Jugendliche, die sich noch in der Wachstumsphase befinden, betroffen. Zudem besteht natürlich eine generelle Unterversorgung bei Vegetariern und Veganern, die über Nahrungsergänzungen ausgeglichen gehört.

Wichtig ist, dass Eisenpräparate nicht vorsorglich und ohne Konsultation eines Arztes eingenommen werden. Aufgrund der unterschiedlichen Verarbeitung des Eisens, hier kommt dann die Qualität zu Tage, muss eine geringere Zufuhr nicht automatisch auch in einem geringeren Eisenanteil im Blut resultieren. Es ist durchaus denkbar, dass eine Person weniger Eisen aufnimmt, dafür aber hochwertiges Eisen aus unterschiedlichen Lebensmitteln, was zu einer absolut adäquaten Versorgung führt. Im Gegenzug könnte jemand, der viel minderwertiges Eisen aufnimmt, dennoch an einer mangelnden Versorgung hiermit leiden. Aus diesem Test wird der Arzt zuvor auch ein Blutbild nehmen, an dem die Eisenwerte ablesbar werden.

Für den Körper selbst ist Eisen durchaus wichtig, da es bei vielen Aufgaben eine Schlüsselrolle einnimmt. So unter anderem, wenn Sauerstoff von der Lunge zu Gewebe transportiert wird. Außerdem speichert Eisen Sauerstoff in den Muskeln ab, was wiederum für deren Versorgung elementar ist. Rund zwei Drittel des Eisens befinden sich in Blutkörperchen, etwa 25 Prozent in Knochenmark, Milz und Leber. Ein Mangelzustand von Eisen zeigt sich am Anfang vor allem an den Haaren und den Nägeln, die dann schnell spröde und brüchig werden. Trockene Haut sowie deutliche Mimiklinien oder Risse rund um den Mund gehören ebenfalls zu den Symptomen eines Mangels.

Für Erwachsene werden 15 mg Eisen pro Tag empfohlen. Bei Kindern schwankt die Empfehlung zwischen 10 und 12 mg. Sollten Sie in Erwägung ziehen, Eisen über ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, sollte zuvor ein Mangel fachmännisch diagnostiziert werden. Anschließend ist es wichtig, sich für qualitativ hochwertige Präparate zu entscheiden. Nur eine exzellente Qualität kann vom Körper tatsächlich ohne großen Verfall weiterverarbeitet werden.

Vitamin B12 – in Einzelfällen sinnvoll

Eine Unterversorgung mit Vitamin B12 ist in der deutschen Bevölkerung nicht auszumachen. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist absolut ausreichend. Tatsächlich ist das Vitamin sogar in vielen Lebensmitteln enthalten, die keinesfalls als „gesund“ erachtet werden – zum Beispiel den beliebten Energydrinks. Deshalb ist es nahezu unmöglich, sich mit B12 unterzuversorgen. Die Ausnahmen sind wie gewohnt Veganer und Vegetarier, da aufgrund der mangelhaften Ernährung keine ausreichende Zufuhr erfolgt. Sie müssen die Differenz mit Präparaten ausgleichen.

Vitamin B12 übernimmt im Organismus viele Aufgaben, darunter unter anderem:

  • bei der Blutbildung
  • der Nervenfunktion
  • sowie der Zellteilung

Außerdem ist die gesamte Vitamin-Gruppe elementar für den Stoffwechsel. Sie hilft weiterhin bestimmte Fettsäuren rechtzeitig abzubauen. Ebenso ist zu berücksichtigen, dass der menschliche Darm Vitamin B12 selbst produziert. Gepaart mit den Lebensmitteln, in denen selbiges enthalten ist, sollte für eine ausreichend hohe Zufuhr gesorgt sein. Sinnvoll sind Nahrungsergänzungen mit Vitamin B12 daher nur in Ausnahmefällen.

Aronia – ein potentes Antioxidans

Die „Aroniabeere“ ist mittlerweile wohl kein Geheimtipp mehr. Es handelt sich hierbei um eine Beere mit tiefblauer Farbgebung, die vor allem wegen des sehr hohen Gehalts an Anthocyan bekannt ist. Den Pflanzenstoffen wird eine entzündungshemmende sowie blutverdünnende Wirkung nachgesagt. Außerdem wird behauptet, sie sollen die Entwicklung von Krebszellen hemmen – eine ausreichende wissenschaftliche Evidenz dafür existiert aber nicht. Es handelt sich aber um ein häufig genutztes Werbeversprechen von Händlern und Herstellern.

Angeblich soll die Aroniabeere auch vor Strahlung schützen oder bei einer Chemotherapie die Nebenwirkungen lindern. Erneut existiert hierfür keine wissenschaftliche Evidenz. Zu sich nehmen können Sie die Beere beispielsweise indem Sie sie trocknen und dann in das Müsli mischen, auch in Smoothies und Shakes ist sie verarbeitbar. Generell handelt es sich bei der Aroniabeere nicht um ein bewiesenes Präparat. Ihr werden viele positive Wirkungen nachgesagt, eine wissenschaftliche Evidenz in ausreichender Quantität fehlt aber. Dennoch schwören viele Menschen auf die Wirkung der kleinen Beere und sind davon fest überzeugt. Ob solch ein Präparat als sinnvoll erachtet wird, muss daher jeder für sich selbst entscheiden.

Vitamin B6 – insbesondere bei Unterernährung ein Risikofaktor

Wenn Sie sich vorwiegend von gesunder Mischkost ernähren, werden Sie in Ihrem Leben höchstwahrscheinlich keinen Vitamin B6 Mangel erleben. Eine ausgewogene Ernährung deckt den Bedarf des Vitamins vollständig ab, welches unter anderem als Partnerelement bei vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt ist. Besonders hochdosierte Präparate, wie sie unter anderem für Leistungssportler und Bodybuilder gern beworben werden, können sogar gesundheitliche Schäden hervorrufen. Tatsächlich benötigen Frauen lediglich etwa 1,4 mg pro Tag, Männer rund 1,6 mg am Tag. Sie erreichen diese Menge unter anderem, wenn Sie bei Getreideprodukten gern zu Vollkorn greifen oder Gemüse mit möglichst wenig Wasser sehr schonend garen.

Bei einem Mangel lassen sich oftmals zuerst nervöse Nervenstörungen feststellen. Sie treten aber für gewöhnlich nur dann auf, wenn eine klare Unterernährung beziehungsweise Magersucht beobachtet werden kann. In diesem Fall werden, aufgrund der Unterernährung, nicht mehr genügend Vitamin B6 reiche Lebensmittel aufgenommen. Senioren in Pflegeheimen, wo die Kost meist nicht mehr so abwechslungsreich ist, unter anderem aufgrund von Problemen mit den Zähnen oder der Gebissmuskulatur, gehören ebenfalls zur erweiterten Risikogruppe. Da diese jedoch regelmäßig medizinisch untersucht werden, lässt sich darauf schnell und adäquat reagieren.

Vitamin B6 gehört damit ebenfalls zu den Vitaminen, von denen der Körper in den allermeisten Fällen sowieso ausreichend erhält. Nur selten müssen Betroffene selbst nachhelfen und mit Präparaten eine aufgekommene Differenz decken. Rücksprache mit einem Arzt zu halten, ist aufgrund der gesundheitsschädlichen Wirkung bei einer Überdosierung, ebenfalls unbedingt angeraten.

Cranberry-Produkte – bekannt für Ihre Wirkung bei Blasenbeschwerden

Häufige Toilettengänge, sogar in der Nacht mehrmals, können schnell zur Belastung werden. Cranberry wird immer wieder eine positive Wirkung zugeschrieben, da die kleinen Früchte angeblich die Blase mitsamt deren Muskulatur stärken. Während gegen ein gelegentliches Glas Cranberry-Saft nichts einzuwenden ist, zumal vielen Menschen der Saft wirklich gut schmeckt, sind Präparate nicht zwangsläufig empfehlenswert. Wie für so viele Nahrungsergänzungsmittel aus der Natur, fehlt eine eindeutige wissenschaftliche Beweislage, die tatsächlich die zugeschriebenen positiven Effekte untermauern würde.

Bisherige Untersuchungen zur Cranberry zeigen keinen eindeutigen Nachweis, dass die Beere überhaupt einen Effekt auf die Blase oder die Muskulatur ausübt. Deshalb ist sie weder zur Prävention noch Behandlung geeignet. Gemeinhin können Sie daher vollständig auf Präparate mit Cranberry verzichten, selbst wenn die Wirkung der Beere immer wieder lautstark angepriesen wird. Die deutsche Verbraucherzentrale selbst stellt ebenfalls keine Empfehlung aus und bezieht sich damit auf keinerlei Beweise, dass die Beere wirklich eine Wirkung hat.

Probiotika – freundliche Bakterien für den Darm

Nicht alle Bakterien sind schlecht, selbst wenn das häufig angenommen wird. Tatsächlich befinden sich vor allem im menschlichen Darm unzählige Bakterien, die idealerweise in einem perfekten Gleichgewicht zueinander stehen. Das wiederum ist positiv für die Gesundheit des Darms zu bewerten, der dieses Gleichgewicht benötigt. Sobald es zu einem Mangel an diversen Bakterien kommt, gewinnen nicht nur die jeweils anderen Bakterien die Überhand, gleichermaßen entwickelt sich eine Spirale, wo sich nicht mehr ausreichend „freundliche“ Bakterien nachbilden können.

Speziell im Darm ist es die Aufgabe solcher „guten“ Bakterien, die „schlechten“ Bakterien und Pilze in ihrer Verbreitung zu hemmen. Gibt es zu wenige guter Bakterien, würden sie das automatisch tun. Das wiederum zeigt sich dann in häufigen Durchfällen, Blähungen, Verstopfungen oder generell Beschwerden mit einem sehr sensiblen Darm. Sobald die Darmflora nicht mehr das nötige Gleichgewicht hält, spricht man im Fachjargon von einer „Dysbiose“. Sie kommt vor allem bei einer sehr einseitigen Ernährung zustande. Gleichermaßen kann sie die Folge von bereits existenten Darmerkrankungen sein oder aber als Resultat aus einer langfristigen medikamentösen Behandlung resultieren.

Antibiotika sind der bekannteste Vertreter, der eine Dysbiose begünstigt. Antibiotika haben zum Ziel, Bakterien zu vernichten. Dabei zerstören sie aber nicht nur die schädlichen, sondern eben auch die guten Bakterien. Deshalb sind eine der häufigsten Nebenwirkungen von Antibiotika auch zahlreiche Beschwerden mit der Verdauung. Dem können Sie entgegentreten, indem Sie sich viele solcher guten Bakterien zuführen. Das gelingt mit Probiotika-Produkten, wie es sie unter anderem in der Apotheke und sogar im Supermarkt gibt. Vor allem in Joghurts werden gern solche Probiotika verarbeitet, die dann die Darmflora wieder ausbalancieren sollen. An dieser Stelle ist ebenfalls zu beachten, dass viele Werbeversprechen nicht gehalten werden können und diese in der Vergangenheit sogar richterlich untersagt worden.

Probiotika sind dennoch sinnvoll und bleiben eine Option, wenn Ihr Darm gerade aus dem Gleichgewicht geraten ist. Deshalb könnten solche Nahrungsergänzungen nach einer Antibiotikatherapie erfolgen oder aber wenn Sie Beschwerden haben. In diesem Fall lohnt es sich meist schon, die Probiotika für rund ein bis zwei Wochen einzunehmen, bis der Darm wieder sein gewöhnliches Gleichgewicht erlangt hat. Erneut ist empfehlenswert, wenn Sie zuvor Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten und gegebenenfalls auf verschriebene, hochwertige Präparate aus der Apotheke zurückgreifen.

Omega-3-Fettsäuren – was steckt wirklich dahinter?

Die Fettsäuren Omega 3 und 6 gehören mittlerweile fest in den Alltag vieler Menschen, auch weil immer Produkte aktiv mit diesen werben. Sie befinden sich in Fertigprodukten ebenso wie beispielsweise in Brot oder Eiern. Entscheidend ist aber in dieser Hinsicht nicht, wie viele Fettsäuren der Klasse Omega 3 Sie zu sich nehmen, sondern wie viele Sie im Verhältnis zu den Omega-6-Fettsäuren einnehmen. Damit Omega 3 wirklich sinnvoll wirkt, muss nämlich ein ideales Verhältnis zu Omega 6 gegeben sein. Man spricht in der Praxis von 2 bis 5:1, was mit einer gewöhnlichen Ernährung nur selten zu erreichen ist.

Wer häufiger Teig-, Backwaren und Süßigkeiten isst, wird eher irgendwo in einem Verhältnis von 17 bis 50:1 rangieren. Zu diesem Zeitpunkt ist das Gleichgewicht zwischen den beiden Omega Fettsäuren also schon erheblich aus dem Ruder gelaufen. Dem Omega 6 wird eine entzündungsfördernde Wirkung nachgesagt, Omega 3 hingegen eine entzündungshemmende. Wenn Sie Fettsäuren als Präparate einnehmen möchten, sind es also die Omega 3 Fettsäuren, die Sie möchten: um wiederum ein besseres Verhältnis zu den Omega 6 Fettsäuren herzustellen, von denen Sie sowieso ausreichend über die Ernährung erhalten.

Omega 3 Fettsäuren sind unter anderem an diesen Prozessen beteiligt:

  • Produktion von Hormonen
  • Synthese von Eiweiß
  • Stoffwechsel in den Zellen
  • versorgen die Gelenke mit Schmierstoff
  • helfen bei der Bildung von körpereigenen Abwehrzellen
  • können unterstützend gegen Krankheiten helfen

All diese Umstände kommen aber nur dann zustande, wenn die Omega 3 Fettsäuren nicht von den Omega 6 erdrückt werden. Nahrungsergänzungen mit Omega 3 werden daher weitläufig als sehr sinnvoll erachtet. Dennoch besteht auch hier wieder keine eindeutige wissenschaftliche Evidenz. Das liegt aber auch daran, dass dieses Feld noch längst nicht so umfassend erforscht wurde. Generell darf aber davon ausgegangen werden, dass es sich bei den Omega 3 Präparaten um sinnvolle Alternativen handelt.

Fazit: viele Nahrungsergänzungsmittel sind absolut verzichtbar, einige durchaus sinnvoll

Kein Mensch ist völlig identisch zu einem anderen Menschen: bei der Betrachtung der Sinnhaftigkeit von Nahrungsergänzungen zeigt sich das ganz deutlich. Ob solche Präparate für Sie sinnvoll sind, hängt vor allem von Ihrer Ernährung sowie den persönlichen Umständen ab. Es gibt einige Optionen, die durchaus sinnvoller als andere sind: Vitamin D zum Beispiel ist in mitteleuropäischen Gefilden wegen dem langen Winter und Herbst häufig Mangelware. Diesen Mangel mit Präparaten auszugleichen ist eine Option. Zu beachten ist aber, dass beispielsweise Krankenkassen das nicht erkennen: sie begründen das mit dem Umstand, dass ausreichend Sonne für eine adäquate Vitamin D Produktion sorgt.

Viele Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine haben Sie aller Voraussicht nach bereits in ausreichender Menge. Diese blind einzunehmen, bringt in den meisten Fällen keine Verbesserung. Auch weil dahingehend bedacht werden muss, dass sie immer nur für eine Normalisierung sorgen. Sie gleichen also etwas aus, was zu diesem Zeitpunkt wegen der Unterversorgung nicht einwandfrei funktioniert. Existiert aber gar kein Mangel, können die Präparate auch nichts normalisieren. Es gibt einige Ausnahmen, zum Beispiel Zink, wo eine höhere Dosierung durchaus über die Normalisierung hinausragt. Aber auch das ist mit Vorsicht zu genießen, denn wer zu viele Spurenelemente, Mineralstoffe und Co. einnimmt, beschert sich selbst eher Nebenwirkungen.

In allen Fällen ist es sinnvoll, wenn Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt des Vertrauens halten. Dieser kann über einen Bluttest so ziemlich alles nachprüfen, was für Sie sinnvoll sein wird. Der Bluttest zeigt ganz eindeutig, ob genügend Eisen, Vitamin D oder jedes andere Element vorhanden ist. Erst wenn so ein Mangelzustand nachgewiesen wird, können Sie adäquat reagieren. In den meisten Fällen erst einmal mit einer Umstellung der Ernährung oder der Lebensgewohnheiten. Präparate sind eine unterstützend Alternative, getreu des Namens eben eine Ergänzung. Sie verstehen sich aber nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung sowie einen gesunden Lebensstil – was immer auch wieder von den Herstellern und auf den Verpackungen erwähnt wird.

Richtig eingesetzt, können die Nahrungsergänzungen, die Sie in diesem Artikel vorfinden, die Lebensqualität steigern und bestimmte Symptome, die aus einem Mangel resultieren, effizient nullifizieren. Wie gewohnt ist dann darauf zu achten, dass Sie die Präparate aus vertrauenswürdiger Quelle in hochwertiger Qualität beziehen. Minderwertige Produkte leiden oft unter schlecht verarbeiteten Stoffen oder einer zu hohen Schwankung des jeweiligen Gehalts. Daher ist bei Nahrungsergänzungsmitteln und deren erhoffte Wirkung die Qualität umso wichtiger.