CBD Kaugummi

„CBD“ steht kurz für Cannabidiol, einen besonderen Wirkstoff aus der Hanfpflanze, der wiederum mit den verschiedenen CB-Rezeptoren im menschlichen Organismus agiert. Anders als THC, hat Cannabidiol keine berauschende Wirkung, es handelt sich demnach auch nicht um eine Droge. Der psychoaktive Effekt tritt bei Cannabidiol überhaupt nicht auf, weshalb der Wirkstoff, wie auch seine Verarbeitung als Tropfen oder beispielsweise CBD Kaugummi, absolut legal ist.

Erklärung und Hintergrund zu Cannabidiol

Der Wirkstoff selbst ist keine Neuheit. Bereits in den 1970er-Jahren forschten Wissenschaftler im amerikanischen Kalifornien intensiv an dem Bestandteil des Faserhanfes. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Marihuana und THC sowie Hanf und CBD. Letzteres ist keine Droge, erzeugt keinen Rausch und hat demnach keinerlei psychoaktive Effekte. THC und Marihuana hingegen schon. Deshalb ist ein freier Verkauf von THC in Deutschland nicht gestattet, während CBD hingegen frei verkauft und in vielen unterschiedlichen Produkten verarbeitet werden darf.

Zur Ernte von Cannabidiol werden Hanfsorten gezüchtet, die von Natur aus einen möglichst geringen THC-Anteil und dafür hohe Anteile von Cannabidiol enthalten. Einen besonders hohen CBD-Gehalt besitzen Sativa-Sorten. Das Cannabidiol wird aus diesen in möglichst schonenden Verfahren extrahiert und dann in weiteren Produkten weiterverarbeitet. Der Hersteller muss darauf achten, dass keine oder nur verschwindend geringe Mengen THC in den fertigen Produkten enthalten sind. Diese müssen immer so gering sein, dass keinerlei berauschende Wirkung eintritt. Der Gesetzgeber überwacht das durch Prüfinstitutionen und vergebene Lizenzen.

Obwohl die aktive Forschung von Cannabidiol in den 1970er-Jahren einen Höhepunkt erreichte, sind sowohl Cannabis als auch Hanf weitaus länger verbreitet. In den 1920er-Jahren beispielsweise basierte ein Großteil aller Schmerzmittel auf Cannabis. Die Hanfpflanze selbst wird bereits seit Jahrhunderten als vielseitige Nutzpflanze verwendet. In den Geschichtsbüchern lässt sich zurückverfolgen, dass bereits vor mehr als 10.000 Jahren Hanf angebaut und geerntet wurde. Seit mehr als 3.000 Jahren kommt der Hanf rund um den Globus in der Textilherstellung zum Einsatz. Vor rund 2.000 Jahren wurde aus Hanf Papier hergestellt.

Hanf wird also im Volksmund häufig als Droge oder generell mit Marihuana gleichgesetzt, was aber nicht richtig ist. Die Hanfpflanze ist in vielerlei Hinsicht nützlich und in unserem heutigen Leben fest verankert, auch wenn beispielsweise Textilien mittlerweile seltener auf Hanf zurückgreifen. Es gibt aber durchaus noch Beispiele, wo die Pflanze eine große Rolle einnimmt: Zum Beispiel in der Produktion von sehr robusten Segeltüchern oder bei Jeans.

Wirkung von CBD Kaugummis im menschlichen Körper

Dreh- und Angelpunkt ist das Endocannabinoid-System, welches den Grundstein dafür legt, dass CBD Kaugummi, Tropfen und Co. überhaupt erst eine Wirkung erzielen. Dieses Endocannabinoid-System besteht aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Rezeptoren, die biologisch und neurologisch mit unserem Organismus interagieren. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich bei dem Endocannabinoid-System um eine symbolische Brücke, mit der der Körper mit dem Gehirn kommunizieren kann. Die Rezeptoren docken dafür an diversen Molekülen an, die dann wiederum ein Signal aussenden, welches andere Rezeptoren verarbeiten.

An dieser Stelle kommt dann das Cannabidiol ins Spiel, welches neben Cannabidiol Kaugummis beispielsweise auch sehr häufig als CBD Öl verarbeitet wird. Cannabidiol (CBD) wird zur Gruppe der Phytocannabinoide gezählt. Von diesen gibt es zum aktuellen Zeitpunkt mehr als 100 erforschte Varianten, wobei nicht auszuschließen ist, dass findige Wissenschaftler künftig noch weiterer solcher Phytocannabinoide entdecken. Viele davon erzielen keinen oder nur einen geringfügigen Effekt, der an dieser Stelle die Erwähnung nicht wert ist. Es gibt aber auch eine Reihe von Phytocannabinoiden, die besonders große Effekte im Endocannabinoid-System erzielen. Das wären beispielsweise:

  • Cannabidiole (unter anderem verarbeitet im CBD Kaugummi oder CBD Öl)
  • Cannabinole (CBN)
  • Cannabigerole (CBG)
  • Tetrahydrocannabinole (THC)

Letztere wurden bereits eingangs erwähnt. Die THC-Phytocannabinoide sind der Wirkstoff, der für den bekannten „High“ sorgt. Zugleich ist das der Wirkstoff, der bei Produkten wie dem CBD Kaugummi überhaupt keine Rolle spielt. Selbiger bindet sich an CB1- oder CB2-Rezeptoren, um dann im Gehirn eine berauschende Wirkung auszulösen. Zwar binden sich auch CBN oder CBG an diese, entfalten aber eben nicht diesen „High“.

Cannabidiol, der Wirkstoff um den es hier geht, interagiert ebenfalls mit dem Endocannabinoid-System. Ihm werden eine Reihe von gesundheitsförderlichen und wohltuenden Eigenschaften zugeschrieben, die beispielsweise auch dann zur Geltung kommen, wenn CBD als Kaugummi oder in Form von CBD Öl konsumiert wird. Die berauschende Wirkung bleibt aus.

Ein Grund, warum dem CBD so viele positive Eigenschaften hinterhergesagt werden, sind die CB1-Rezeptoren. Diese sind vermehrt im menschlichen Gehirn anzutreffen. Verantwortlich sind sie unter anderem zur Verarbeitung und Übermittlung diverser Reize. So können CB1-Rezeptoren beispielsweise die Muskeln entspannen. Aus diesem Grund erzielt das CBD, welches ja in direkter Form damit interagiert, auch wohltuende und entspannende Eigenschaften. Es interagiert also mit den CB1-Rezeptoren, die dann ein Signal aussenden, dass das Gehirn verarbeitet, welches wiederum einen Effekt in der Muskulatur auslöst. So lassen sich Effekte vom Cannabidiol leicht und auch ohne umfassenden wissenschaftlichen Hintergrund nachvollziehen.

CBD Kaugummi
CBD Kaugummi
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CBD Kaugummi

Ein willkommener Begleiter im Alltag, der sich leicht in der Hosen- oder Jackentasche mitführen lässt: Der CBD Kaugummi ist eine super Alternative zum CBD Öl. Die Geschmacksrichtung dieser Cannabidiol Kaugummis ist nicht einheitlich, viele Hersteller arbeiten aber wahlweise mit einem fruchtigen oder einem erfrischenden Minz-Geschmack. Um die vom CBD erwünschte Wirkung zu entfalten, werden selbige mit CBD und Hanföl als Träger vermischt. Ebenso unterscheiden kann sich die Konzentration. Der Durchschnitt, der auf den Markt gängigen Cannabidiol Kaugummis, beziffert sich auf einen CBD-Anteil von etwa 10 mg. Es ist aber denkbar, dass Hersteller auch „leichtere“ Varianten mit lediglich 5 mg oder stärkere Optionen mit 15 mg anbieten.

Der CBD Kaugummi wird in der Regel mit Lecithin versetzt. Emulgator und „gesundes“ Fett zugleich, sorgt Lecithin dafür, dass sich das Cannabidiol mit dem Speicher vermischen und schließlich in den Verdauungstrakt gelangen kann. Das Gemisch aus Speichel und CBD wird geschluckt, wandert in den Verdauungstrakt und wird dann über den Stoffwechsel weiterverarbeitet. Geringere Mengen nehmen zuvor die Membranen unter der Zunge auf, die eine direkte Bindung zum Blutkreislauf besitzen. Selbiges gilt für das Zahnfleisch. Aus diesem Grund besitzt übrigens ein weiteres Produkt, das CBD Öl, einen sehr schnellen Wirkungseintritt. Das CBD Öl wird direkt unter die Zunge getröpfelt, wo es die Membranen nahezu vollständig aufnehmen. Kleinere Mengen werden dann, wie auch beim CBD Kaugummi, mit dem Speichel in den Verdauungstrakt transportiert.

Qualitätsunterschiede bei CBD Kaugummis und normalen Kaugummis

Der CBD Kaugummi besitzt eine nachgewiesene Wirkung, das Cannabidiol gelangt also in den Organismus. Dennoch bestehen zwischen den Cannabidiol Kaugummis Qualitätsunterschiede. Hochwertige Produkte sind mit dem wertvollen Cannabidiol infundiert, andere besitzen lediglich eine Beschichtung. Indem die Struktur des Cannabidiol Kaugummis in seiner Ganzheit mit CBD versetzt wird, ist ein schnellerer und effizienterer Wirkungseintritt zu erwarten. Diese sind den Cannabidiol Kaugummis, die lediglich eine Beschichtung besitzen, also vorzuziehen.

Gegenüber klassischen Kaugummis, also solchen ohne CBD, besitzen sie ebenfalls Vorteile. Herkömmliche Kaugummis gelten als umweltschädlich, da sie nicht auf natürliche Art und Weise abgebaut werden können. Der CBD Kaugummi ist hingegen biologisch abbaubar. Außerdem verzichten Hersteller in der Regel auf:

  • Aspartam
  • Konservierungsmittel
  • Süßstoffe
  • künstliche Aromen

Damit ist der CBD Kaugummi nicht nur verträglicher, auch belastet er nicht unnötig die Umwelt. Weil außerdem viele Anteil vom Cannabidiol bereits unter der Zunge absorbiert werden, ist ein schnellerer Wirkungseintritt als bei essbaren CBD-Produkten zu erwarten. Außerdem bleiben natürlich die gewohnten Vorteile der Cannabidiol Kaugummis enthalten. Sie helfen vielen Menschen Stress zu lindern, können beim Aufhören des Rauchens eine große Hilfe darstellen und sorgen außerdem für einen frischen Atem. All diese Effekte bleiben auch beim CBD Kaugummi in uneingeschränkter Weise erhalten.

Vorteile gegenüber anderen CBD Produkten

Auf den schnelleren Wirkungseintritt wurde bereits im vorherigen Abschnitt eingegangen. Gegenüber dem CBD Öl bewegen sich die Vorteile in einem überschaubaren Rahmen. Viele Menschen empfinden beim CBD Öl besonders den bitteren und sehr eigenwilligen Geschmack als unangenehm. Selbiger bleibt bei dem CBD Kaugummi aus. Wenn überhaupt, können Sie ihn nur als sehr dezente Note wahrnehmen. Stattdessen erwartet Sie ein prominenter fruchtiger oder minziger Geschmack. Außerdem ist der CBD Kaugummi zweifelsfrei handlicher. Einen Cannabidiol Kaugummi zu kauen, erfordert keinerlei Vorbereitung. Sie können ihn einfach aus der Packung nehmen, in den Mund geben und anfangen zu kauen. Ihre Mitmenschen werden so nicht einmal wissen, dass Sie gerade einen CBD Kaugummi kauen.

Bei einem CBD Öl ist das anders, denn das Tröpfeln unter die Zunge erfordert ein wenig mehr Übung, auch wenn es insgesamt nicht wirklich kompliziert ist. Dafür können Sie den CBD Kaugummi viel bequemer mit in den Alltag nehmen. Der kleine Flakon CBD Öl wäre anfälliger, könnte eventuell springen oder herunterfallen. Unterwegs ist der Konsum eines Cannabidiol Kaugummis unkomplizierter, als Öl unter mit der Pipette unter die Zunge tröpfeln zu müssen. Das hohe Maß an Diskretion, das ein CBD Kaugummi mit sich bringt, ist also definitiv als weiterer, willkommener Vorteil zu bewerten. Selbstverständlich können Sie auch mehrere Packungen einstecken, zum Beispiel wenn Sie in den Urlaub oder auf eine Geschäftsreise fahren.

Hinsichtlich des Konsums sollten Sie sich jedoch, wie auch bei anderen CBD Produkten, an den Hinweisen des Herstellers orientieren. Zwar ist eine Überdosierung mit Cannabidiol sehr unwahrscheinlich, dennoch ist die empfohlene Verzehrmenge pro Tag nicht zu überschreiten. Normalerweise gibt der Hersteller diese in Milligramm an, da sich der Anteil CBD pro Kaugummi je nach Produkt unterscheidet. Mit einer erwartungsgemäßen Dosierung von 5 oder 10 mg pro Cannabidiol Kaugummi, ist selbiger auch als ideales Einsteigerprodukt zu erachten, falls Sie bis dato noch keine Erfahrungen mit Cannabidiol hatten.

Nebenwirkungen von Cannabidiol

Bei einer sachgemäßen Anwendung der Cannabidiol Kaugummis sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Sie sollten aber bedenken, dass jeder Mensch ein wenig anders auf solche Substanzen reagiert. Außerdem lässt sich die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen maßgeblich reduzieren, wenn Sie mit einer geringen Dosierung beginnen und außerdem auf ein echtes Qualitätsprodukt von einem renommierten und bekannten Hersteller vertrauen. In der Wissenschaft konnten bisher selbst bei einer sehr hohen Dosierung mit CBD keine Nebenwirkungen ausgemacht werden.

Bei einer extrem hohen Dosierung sind Nebenwirkungen denkbar. Möglicherweise kommt es dann zu Appetitlosigkeit, Schläfrigkeit und Durchfall. Außerdem sollte Schwangere und Kinder generell keinen CBD Kaugummi kauen und auch kein CBD Öl einnehmen. Wer dauerhaft Medikamente wie Omeprazol oder Diazepam nimmt, sollte eine Einnahme zuvor mit seinem Arzt absprechen. Hinsichtlich der Studienlage soll nicht unerwähnt bleiben, dass bisher keine Studien zur Langzeitwirkung von CBD in nennenswerter Anzahl existieren. Vor allem mögliche langfristige Nebenwirkungen sind daher nicht erforscht.

Mögliche Anwendungsbereiche und Wirkungsweisen von CBD Kaugummi

Dem CBD Kaugummi sind die identischen Effekte wie auch dem CBD Öl oder generell anderen Produkten mit Cannabidiol zuzuschreiben. Zu beachten ist hierbei erneut, dass die Studienlage längst nicht so umfangreich und empirisch belegt wie bei anderen Wirkstoffen ist. Deshalb gilt für alle gleich genannten Anwendungsbereiche, dass sich diese auf die bisher erfolgten Studien beziehen. CBD ist aber kein zugelassenes Medikament. Die genannten Wirkungsweisen können daher, müssen aber nicht zwangsläufig eintreten.

CBD Kaugummis bei Schlaflosigkeit, Stress und Nervosität

Dem Cannabidiol wird eine beruhigende Wirkung zugeschrieben. Bereits ganz am Anfang von diesem Artikel wurde kurz erwähnt, dass die CB-Rezeptoren für eine Entspannung der Muskulatur oder Psyche sorgen können. Deshalb sind bei der Einnahme von CBD Kaugummi oder Tropfen Vorteile möglich, wenn Sie an Schlaflosigkeit leiden, in der Nacht nicht durchschlafen oder nur sehr schwer einschlafen. Die beruhigende und entspannende Wirkung könnte dafür sorgen, dass Sie sich pudelwohl im Bett fühlen, eine leichte, aber natürliche Müdigkeit eintritt und Sie so schon bald in einen tiefen Schlaf finden.

Aus diesem Grund ist CBD Kaugummi auch bei Stress und Nervosität sehr empfehlenswert. Hier entstehen sogar positive Synergieeffekte, denn Kaugummi generell wird bei Stress und Nervosität eine positive Wirkung zugeschrieben. Viele Menschen haben sich sogar angewöhnt, ihren Stress oder die eigene Aufregung mit dem heftigen Kauen eines Cannabidiol Kaugummis etwas zu lindern. Folglich würde dann nicht nur das Cannabidiol selbst positiv wirken, das Kauen vom CBD Kaugummi würde die positive Wirkung zugleich verstärken. Bei Überbelastungen oder Beklemmungen sind Cannabidiol Kaugummis ebenso eine gute Wahl.

Wenn Sie Raucher sind und bald schon damit aufhören möchten, könnten CBD Öl und Kaugummis ebenfalls eine Hilfe sein. Cannabidiol Kaugummis kommt an dieser Stelle erneut ein besonders positiver Effekt zu Teil, denn durch das Kauen des Cannabidiol Kaugummis „beschäftigen“ sie Ihren Mund und die Kaumuskulatur, was bei einer Entwöhnung des Rauchens sehr vorteilhaft ist. Außerdem zeigen einzelne Studien auf, dass CBD die Lust auf Nikotin und das Rauchen reduzieren könnte. Bei anderen Testteilnehmern wurde zumindest eine Reduzierung des täglichen Konsums erzielt. Erneut ist an dieser Stelle zu bedenken, dass es sich hierbei um einzelne Studien, teilweise mit einer sehr geringen Teilnehmerzahl, handelt. Die Ergebnisse sind also nicht zwangsläufig repräsentativ.

CBD bei Akne, Rheuma und Morbus Crohn

Cannabidiol wird eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Außerdem besitzt CBD eine antibakterielle Wirkung, die auch bei anderen Anwendungsgebieten greift. Beides zusammen sorgt dafür, dass der CBD Kaugummi eine kontroverse und außergewöhnliche, aber möglicherweise ergänzende Maßnahme gegen Akne darstellen könnte. Das Endocannabinoid-System greift die Cannabinoide auf und löst im Organismus eine entzündungshemmende Wirkung aus. Das wiederum kann Akne lindern, die vorrangig wegen Entzündungen überhaupt erst zustande kommt. Außerdem lassen Studien vermuten, dass Cannabidiol den Fettgehalt in der Haut reduziert, was ein weiterer Vorteil bei Akne und generell jeder Form der Hautunreinheiten wäre.

Eine völlig andere Erkrankung ist Morbus Crohn. Bei dieser ist der Darmtrakt dauerhaft entzündet, was sich in häufigen und starken Durchfällen zeigt. Menschen mit Morbus Crohn müssen sich daher im Alltag häufig stark einschränken. Verlässliche Therapien gegen die Erkrankung gibt es nicht. Zumindest Erfahrungsberichte lassen aber vermuten, dass der CBD Kaugummi eine positive Wirkung haben könnte. Erneut spielt dann ein, dass das Cannabidiol eine entzündungshemmende Wirkung besitzt. Studien zu diesem Thema existieren bis dato jedoch nicht. Fibromyalgie könnte ebenfalls ergänzend mit CBD behandelt werden. Erste Studien, jedoch noch ohne nennenswerte Aussagekraft, erzielten positive Resultate. In jedem Fall ist zu bedenken, dass das Cannabidiol bei keiner dieser Erkrankungen die einzige Therapieform darstellen kann und die Einnahme immer mit dem behandelnden Mediziner abzusprechen ist.

Solche Erfahrungsberichte existieren ebenfalls in der Behandlung von Rheuma. Sie sind aber sehr überschaubar, ein medizinischer Nachweis liegt nicht vor. Wer an Rheuma oder temporären rheumatischen Anfällen leidet, könnte eine Behandlung in Eigenregie mit dem CBD Kaugummi probieren. Erneut ist unbedingt festzuhalten, dass diese auf gar keinen Fall einen Arztbesuch und die verschriebene Behandlung ersetzt.

Prävention von Diabetes

In Studien mit Mäusen wurde festgestellt, dass Cannabidiol mitunter in der Diabetes-Prävention vielversprechend sein könnte. Vor allem zeigten Mäuse, dass sie trotz ungesunder Essgewohnheiten kein Übergewicht entwickelten. Die Studienlage ist in diesem Punkt keinesfalls eindeutig und Tests an Menschen fehlen natürlich völlig, dennoch möchten und werden Wissenschaftler diesem Aspekt des Cannabidiols fortan mit Sicherheit noch näher auf den Grund gehen.

CBD Kaugummi und CBD Tropfen bei Asthma sowie Allergien

In beiden Fällen es die stärkende Wirkung auf das Immunsystem, die dem CBD nachgesagt wird. Die entzündungshemmende Wirkung ist vor allem bei Allergien eine willkommene Ergänzung. In beiden Situationen könnte ein gesundes, starkes Immunsystem das Leiden der Betroffenen lindern, indem es Verursacher von Asthma und Allergien besser abwehrt. Die entzündungshemmende Wirkung könnte dazu beitragen, die Auswirkungen der Verursacher zu reduzieren – und damit auch die von Betroffenen empfunden Symptome.

CBD bei Epilepsie

Ebenfalls positive Ergebnisse lassen sich in der Behandlung von Epilepsie finden. Aufgrund der Ernsthaftigkeit von Epilepsie, ist von einer Eigenbehandlung mit CBD Kaugummi absolut abzuraten. Wenn Sie diese in Erwägung ziehen möchten, suchen Sie sich bitte einen Mediziner, der dem Cannabidiol gegenüber offen ist. Außerdem sind auf gar keinen Fall etwaige Schutz- und Präventionsmaßnahmen zu unterbrechen. CBD ist, wie bei jeder anderen Erkrankung und Symptomatik auch, lediglich als optionale Ergänzung und nicht als bewiesene Behandlungsmethode zu verstehen.

Es gibt noch einige weitere Erkrankungen und Zustände, bei denen CBD entweder in ersten Studien oder Erfahrungsberichten eine positive Wirkung zeigt. Empirische Beweise, die eine Behandlung unterstützen würden, fehlen dennoch. Wie immer gilt daher, dass eine Eigenbehandlung mit CBD auf gar keinen Fall eine medikamentöse Therapie ersetzt und Sie Ihr Vorhaben in jedem Fall mit einem Arzt absprechen sollten. Erkrankungen und Symptome, mit denen CBD häufiger positiv in Verbindung gebracht wird, sind zum Beispiel:

  • Sepsis
  • Suchterkrankungen
  • Krebs
  • Hepatitis
  • Brechreiz und Übelkeit
  • Schwindel
  • BSE

Außerdem wird CBD Öl manchmal als Appetitzügler verwendet. Anders als das THC im Marihuana, welches den Appetit eher noch anregt, wird dieser durch das Cannabidiol gedämpft. Aus diesem Grund könnte CBD Kaugummi (oder CBD Tropfen) ergänzend angewandt werden, wenn Sie in einer temporären Phase Ihres Lebens etwas weniger Kalorien zu sich nehmen möchten. Speziell die Konzeption des Cannabidiol Kaugummis ist hier erneut förderlich, da er ablenkt und Ihr Mund/Kaumechanismus so weiter „beschäftigt“ bleibt.

An dieser Stelle soll, wie auch bei den vorherigen Erwähnungen, nicht unberücksichtigt bleiben, dass die Pharmaindustrie weitaus gezieltere und effektivere Präparate als Appetitzügler entwickelt hat. CBD Öl oder Tropfen kommen daher nur in Frage, wenn Sie etwas Unterstützung suchen – und das möglichst ohne Nebenwirkungen!

Unterscheidung in der Zusammensetzung zwischen CBD Öl und Cannabidiol Kaugummis

CBD Öl wird normalerweise auf gesundem Hanföl als Träger gebunden. Selbiges enthält viele Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren, auch Vitamine wie B1 und B2 lassen sich in diesem nachweisen. Zudem enthält Hanföl Mineralstoffe und Spurenelemente, wie beispielsweise:

  • Kalium für die Nerven und den Wasserhaushalt
  • Eisen zur Unterstützung der Blutproduktion und des Transports
  • Kalzium stärkt Zähne und Knochen
  • Kupfer stärkt das Immunsystem
  • Magnesium interagiert mit vielen Organen und kann Krämpfe lösen

Diese Bestandteile sind in einem CBD Kaugummi nicht zwangsläufig zu erwarten, da für sie vor allem das Hanföl, weniger das Cannabidiol verantwortlich ist. Diese Unterscheidung sollte berücksichtigt werden, auch mit Hinblick auf den Grund – also warum Sie das CBD überhaupt einnehmen möchten.

Fazit: CBD Kaugummis sind eine willkommene, unkomplizierte und diskrete Alternative

Egal ob als Beginner oder erfahrener CBD-Anwender, der einfach nach Abwechslung sucht: Der CBD Kaugummi vereint die positiven Eigenschaften, die in Zusammenhang mit dem Cannabidiol vermutet werden. Wie alle anderen legitimen CBD-Produkte, ist der Kaugummi frei verkäuflich und absolut legal, da er keine berauschende Wirkung entfaltet. Sein größter Vorteil liegt mit Sicherheit in der Handhabung sowie der Diskretion, mit der sich das CBD damit einnehmen lässt. Außerdem sind Cannabidiol Kaugummis eine optimale Wahl, wenn Sie sowieso gern Kaugummis kauen oder diese Ihnen bei Stress und Nervosität weiterhelfen. Dann sind durchaus nennenswerte Synergieeffekte zu erwarten, da die beruhigenden Eigenschaften vom CBD mit der „Beschäftigung“ des Kaugummikauens kombiniert werden. So bleibt der CBD Kaugummi eine sehr gute Alternative zu CBD Öl-Tropfen. Beides schließt sich aber nicht gegenseitig aus. Sie könnten also beispielsweise durchaus CBD Tropfen zuhause nehmen, während Sie unterwegs lieber zum praktischen CBD Kaugummi greifen.